
Nach Berichten über mehr als 50 indische Pilger, die in Kathmandu ohne die erforderlichen Dokumente gestrandet sind, hat das Außenministerium (MEA) am 29. Juni eine dringende Warnung herausgegeben. Darin werden Reisende, die die Kailash Mansarovar Yatra planen, aufgefordert, rechtzeitig gültige chinesische Visa und Einreisegenehmigungen für Tibet zu besorgen. Während das MEA zwei offizielle Routen über Lipulekh (Uttarakhand) und Nathu La (Sikkim) betreibt, buchen immer mehr Pilger günstigere Pakete über nepalesische Reiseveranstalter. Einige Agenturen sollen die Pilger sogar ermutigt haben, die Reise zu beginnen und „Visa unterwegs zu besorgen“, was dazu führte, dass Reisenden an der China-Nepal-Grenze die Weiterreise verweigert wurde. Die Warnung empfiehlt Pilgern: (1) nur bei vom indischen Tourismusministerium registrierten Veranstaltern zu buchen, (2) sicherzustellen, dass der Reisepass mindestens sechs Monate über das Reisedatum hinaus gültig ist, (3) gedruckte Kopien der chinesischen Genehmigungen mitzuführen und (4) eine umfassende Krankenversicherung abzuschließen, die auch eine Evakuierung aus großer Höhe abdeckt. Die Konsularteams in Kathmandu und Lhasa wurden angewiesen, in Notfällen zu helfen, weisen jedoch darauf hin, dass eine Visaerteilung vor Ort nicht möglich ist. Firmen, deren Mitarbeiter an religiösen Freistellungsprogrammen teilnehmen, sollten sicherstellen, dass die Personalrichtlinien eine Checkliste für erforderliche Dokumente enthalten; auch Versicherer könnten vor der Leistungsübernahme einen Nachweis gültiger China-Visa verlangen. Das MEA erklärte, es führe Gespräche mit Peking über vereinfachte Gruppenvisa-Regelungen für die Pilgersaison 2027.
Quelle: The Indian Express
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