
Aktuelle Zahlen des US-Außenministeriums zeigen, dass indische Antragsteller ihre Wartezeit für ein B-1/B-2-Visum um bis zu ein halbes Jahr verkürzen können, wenn sie das richtige Konsulat wählen. In Kolkata beträgt die Wartezeit derzeit etwa vier Monate und ist damit am kürzesten, während Mumbai und Hyderabad mit rund 9,5 Monaten deutlich länger warten lassen. New Delhi und Chennai liegen mit 7,5 bzw. 5,5 Monaten dazwischen. Die am 30. Juni veröffentlichten und von The Economic Times analysierten Daten unterscheiden zwischen der „durchschnittlichen Wartezeit“ im vergangenen Monat und dem „nächsten verfügbaren Termin“, den ein neuer Antragsteller heute erhalten würde. In Mumbai liegt der nächste Termin sogar erst in zehn Monaten, während Kolkata mit vier Monaten im Durchschnitt und beim nächsten Termin gleichauf ist.
Für Unternehmen sind diese Unterschiede alles andere als theoretisch. Vertriebsteams, die US-Kunden treffen wollen, oder Führungskräfte auf Investorenreisen könnten einen kompletten Geschäftszyklus verlieren, wenn sie sich im falschen Konsulat anstellen. Reiseleiter raten daher, bei der Terminplanung alle fünf indischen Standorte zu prüfen und, wenn möglich, Anträge über Kolkata einzureichen – selbst wenn dafür ein Umweg nötig ist –, um frühere Termine zu sichern. Studentenvisa (F/M/J) und arbeitsbezogene Petitionsvisa (H/L/O) sind weiterhin deutlich schneller, mit Interviewterminen meist innerhalb von zwei Monaten. Für die wichtigste Besuchergruppe sollten Planer jedoch keine Konferenztermine oder Kundenevents festlegen, bevor ein bestätigter Termin vorliegt.
Das Außenministerium betont, dass regelmäßig zusätzliche Termine freigegeben werden und Antragsteller ihre Termine auf frühere Daten verlegen können. Dennoch verdeutlichen die unterschiedlichen Warteschlangen die anhaltenden Engpässe bei Personal und Nachfrage, die voraussichtlich bis zum Höhepunkt der Reisesaison im Sommer bestehen bleiben werden.
Für Unternehmen sind diese Unterschiede alles andere als theoretisch. Vertriebsteams, die US-Kunden treffen wollen, oder Führungskräfte auf Investorenreisen könnten einen kompletten Geschäftszyklus verlieren, wenn sie sich im falschen Konsulat anstellen. Reiseleiter raten daher, bei der Terminplanung alle fünf indischen Standorte zu prüfen und, wenn möglich, Anträge über Kolkata einzureichen – selbst wenn dafür ein Umweg nötig ist –, um frühere Termine zu sichern. Studentenvisa (F/M/J) und arbeitsbezogene Petitionsvisa (H/L/O) sind weiterhin deutlich schneller, mit Interviewterminen meist innerhalb von zwei Monaten. Für die wichtigste Besuchergruppe sollten Planer jedoch keine Konferenztermine oder Kundenevents festlegen, bevor ein bestätigter Termin vorliegt.
Das Außenministerium betont, dass regelmäßig zusätzliche Termine freigegeben werden und Antragsteller ihre Termine auf frühere Daten verlegen können. Dennoch verdeutlichen die unterschiedlichen Warteschlangen die anhaltenden Engpässe bei Personal und Nachfrage, die voraussichtlich bis zum Höhepunkt der Reisesaison im Sommer bestehen bleiben werden.
Quelle: The Economic Times