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Der internationale Flughafen Navi Mumbai erhält die Genehmigung des Innenministeriums und wird Indiens 38. Einwanderungsposten

Juli 1, 2026
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Der internationale Flughafen Navi Mumbai erhält die Genehmigung des Innenministeriums und wird Indiens 38. Einwanderungsposten
Das indische Innenministerium hat den Navi Mumbai International Airport (NMIA) offiziell als autorisierten Einwanderungskontrollpunkt gemäß dem Immigration and Foreigners Act von 2025 anerkannt. Die im Amtsblatt am 30. Juni 2026 veröffentlichte Bekanntmachung bedeutet, dass der vom Adani-Konzern geförderte Neubau künftig das gesamte Spektrum der Einwanderungsformalitäten abwickeln wird – von Visa-on-Arrival und E-Visum-Prüfungen bis hin zur Ausreisekontrolle für Passagiere und Besatzung. Diese Aufwertung beseitigt eine wichtige regulatorische Hürde vor dem geplanten Start des regulären internationalen Flugverkehrs und der Frachtflüge am 15. Juli 2026.

Bisher war der stark ausgelastete Chhatrapati Shivaji Maharaj International Airport (BOM) in Mumbai das einzige Drehkreuz für den Großteil des Fernverkehrs in Westindien. Branchenexperten erwarten, dass der neue Einwanderungskontrollpunkt die Kapazitätsengpässe in Mumbai entschärft, die Mindestumsteigezeiten bei Umladungen verkürzt und zusätzliche ausländische Fluggesellschaften anzieht, die bisher durch Slotknappheit am BOM abgeschreckt wurden.

Der internationale Flughafen Navi Mumbai erhält die Genehmigung des Innenministeriums und wird Indiens 38. Einwanderungsposten


Für multinationale Unternehmen mit Niederlassungen im Industriegebiet von Maharashtra bedeutet ein zweiter internationaler Flughafen in der Metropolregion Mumbai kürzere Bodentransfers für Expatriates und Führungskräfte, die nach Navi Mumbai, Pune oder in die aufstrebenden Industrie-Korridore entlang der Mumbai–Bengaluru-Autobahn reisen. Auch die Frachtbranche rechnet mit schnelleren Zoll- und Einwanderungsabfertigungen für hochwertige Exporte wie Pharmazeutika, Maschinenbauprodukte und verderbliche Waren.

Die Einwanderungsanerkennung fügt sich zudem nahtlos in Indiens laufende digitale Modernisierung der Grenzkontrollen ein. Der NMIA wird mit dem neuen Auto-Gate E-Pass-System des Bureau of Immigration ausgestattet, das biometrische E-Pässe und E-Visa ausliest – eine Technologie, die bisher nur in Delhi und Bengaluru im Einsatz ist. Die Behörden gehen davon aus, dass dadurch die Abfertigungszeiten in Spitzenzeiten halbiert werden können und Indiens Ziel unterstützt wird, bis 2030 jährlich 300 Millionen Flugreisende zu verarbeiten.

Die Flughafenbetreiber rechnen im ersten Jahr mit einem Passagieraufkommen von 12 Millionen, das bis 2032 auf 50 Millionen steigen soll. Mit der gesicherten Einwanderungsabfertigung wird erwartet, dass Fluggesellschaften wie Emirates, Lufthansa und Singapore Airlines in den kommenden Wochen ihre Flugpläne bekanntgeben und Geschäftsreisenden aus Westindien neue Direktverbindungen bieten.
Quelle: ET Infra – The Economic Times

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