
Am 30. Juni und 1. Juli veröffentlichte die brasilianische Bundespolizei (PF) eine neue Reihe von Mitteilungen zum Migrationsrecht auf ihrem öffentlichen Portal. Darunter befanden sich Ausweisungsanordnungen für zwei kolumbianische Staatsangehörige sowie die Streichung von mindestens fünf Aufenthaltserlaubnissen wegen Nichteinhaltung der Meldepflichten und Anforderungen an den Familienzusammenhalt. Die Entscheidungen, die auf Grundlage des Gesetzes 13.445/2017 und des Dekrets 9.199/2017 erlassen wurden, geben den betroffenen Migranten eine Frist von zehn Tagen für Einsprüche.
Zudem bestätigte die PF Bußgelder gegen mehrere Fluggesellschaften, darunter Iberia und LATAM, wegen Unregelmäßigkeiten bei Passagierlisten, was auf eine strengere Durchsetzung der Betreiberverantwortung hinweist. Mobilitätsteams in Unternehmen sollten beachten, dass das digitale Amtsblatt der PF nun täglich aktualisiert wird und als offizieller Zustellungsweg dient. Eine Vernachlässigung der Überwachung kann zu verpassten Einspruchsfristen und zur zwangsweisen Ausreise wichtiger Expat-Mitarbeiter führen.
Immigrationsanwälte berichten von einem Anstieg der Fälle zur Aufhebung von Aufenthaltstiteln um 15 % im zweiten Quartal 2026, häufig bedingt durch unvollständige Unterlagen bei Nachkontrollen nach der Ankunft. Typische Auslöser sind der Nachweis einer lokalen Adresse, abgelaufene Krankenversicherungen oder eine Abwesenheit aus Brasilien von mehr als 12 aufeinanderfolgenden Monaten. Unternehmen, die ausländische Arbeitnehmer beschäftigen, wird empfohlen, interne Prüfungen der CRNM-Ablaufdaten durchzuführen und sicherzustellen, dass Mitarbeiter Nachweise über Steuererklärungen und Mietverträge vorlegen können.
Flávio Pinheiro, Leiter der Migrationskontrolle bei der PF, erklärte in einem Webinar für Rechtsangelegenheiten, dass die Verschärfung darauf abzielt, einen Rückstau von 40.000 offenen Verfahren bis Jahresende abzubauen und Brasilien an die OECD-Standards zur Compliance-Überwachung anzupassen. Im August wird eine neue API eingeführt, die es Arbeitgebern ermöglicht, den Status gesponserter Anträge in Echtzeit abzufragen und so den Aufwand manueller Nachverfolgungen zu reduzieren.
Zudem bestätigte die PF Bußgelder gegen mehrere Fluggesellschaften, darunter Iberia und LATAM, wegen Unregelmäßigkeiten bei Passagierlisten, was auf eine strengere Durchsetzung der Betreiberverantwortung hinweist. Mobilitätsteams in Unternehmen sollten beachten, dass das digitale Amtsblatt der PF nun täglich aktualisiert wird und als offizieller Zustellungsweg dient. Eine Vernachlässigung der Überwachung kann zu verpassten Einspruchsfristen und zur zwangsweisen Ausreise wichtiger Expat-Mitarbeiter führen.
Immigrationsanwälte berichten von einem Anstieg der Fälle zur Aufhebung von Aufenthaltstiteln um 15 % im zweiten Quartal 2026, häufig bedingt durch unvollständige Unterlagen bei Nachkontrollen nach der Ankunft. Typische Auslöser sind der Nachweis einer lokalen Adresse, abgelaufene Krankenversicherungen oder eine Abwesenheit aus Brasilien von mehr als 12 aufeinanderfolgenden Monaten. Unternehmen, die ausländische Arbeitnehmer beschäftigen, wird empfohlen, interne Prüfungen der CRNM-Ablaufdaten durchzuführen und sicherzustellen, dass Mitarbeiter Nachweise über Steuererklärungen und Mietverträge vorlegen können.
Flávio Pinheiro, Leiter der Migrationskontrolle bei der PF, erklärte in einem Webinar für Rechtsangelegenheiten, dass die Verschärfung darauf abzielt, einen Rückstau von 40.000 offenen Verfahren bis Jahresende abzubauen und Brasilien an die OECD-Standards zur Compliance-Überwachung anzupassen. Im August wird eine neue API eingeführt, die es Arbeitgebern ermöglicht, den Status gesponserter Anträge in Echtzeit abzufragen und so den Aufwand manueller Nachverfolgungen zu reduzieren.