
In einer heute Morgen mit 6 zu 3 Stimmen gefällten Entscheidung hat der Oberste Gerichtshof der USA die Exekutivanordnung des ehemaligen Präsidenten Donald Trump aus dem Jahr 2025 aufgehoben, die die Geburtsrecht-Staatsbürgerschaft für Kinder von nicht ansässigen Ausländern abschaffen wollte. Das Urteil bestätigt, dass jeder, der auf US-amerikanischem Boden geboren wird, automatisch US-Staatsbürger ist – unabhängig vom Einwanderungsstatus der Eltern.
Rund 1,9 Millionen Brasilianer leben in den USA, und die brasilianischen Konsularbehörden schätzen, dass seit 2020 etwa 120.000 Kinder dort geboren wurden. Wäre die Exekutivanordnung in Kraft geblieben, hätten diese Minderjährigen staatenlos werden oder ihren Anspruch auf US-Pässe verlieren können, was die Mobilität von Familien und berufliche Versetzungen erschwert hätte. Multinationale Unternehmen sind darauf angewiesen, dass die in den USA geborenen Angehörigen ihrer Mitarbeiter die amerikanische Staatsbürgerschaft besitzen, um Wiedereinreisen, Schulbesuche und Krankenversicherungen zu erleichtern.
Einwanderungsanwälte erwarten nun einen Anstieg bei Anträgen auf Wiedereinreisegenehmigungen (I-131) und bei Anträgen auf abgeleitete Green Cards, die während der rechtlichen Unsicherheit zurückgestellt wurden. Für brasilianische Eltern, die einen Arbeitseinsatz in den USA planen, beseitigt das Urteil ein großes Hindernis und schafft wieder Planungssicherheit für langfristige Vorhaben.
Das Urteil könnte auch die Debatten in Brasilien beeinflussen, wo eine parlamentarische Gruppe Verfassungsänderungen zur Einschränkung des Geburtsortsprinzips (jus soli) für Kinder von vorübergehend im Land lebenden Ausländern vorgeschlagen hat. Beobachter sehen in der heutigen Entscheidung der USA eine Schwächung dieser Initiative, da sie internationale Normen zur Verhinderung von Staatenlosigkeit stärkt.
Rund 1,9 Millionen Brasilianer leben in den USA, und die brasilianischen Konsularbehörden schätzen, dass seit 2020 etwa 120.000 Kinder dort geboren wurden. Wäre die Exekutivanordnung in Kraft geblieben, hätten diese Minderjährigen staatenlos werden oder ihren Anspruch auf US-Pässe verlieren können, was die Mobilität von Familien und berufliche Versetzungen erschwert hätte. Multinationale Unternehmen sind darauf angewiesen, dass die in den USA geborenen Angehörigen ihrer Mitarbeiter die amerikanische Staatsbürgerschaft besitzen, um Wiedereinreisen, Schulbesuche und Krankenversicherungen zu erleichtern.
Einwanderungsanwälte erwarten nun einen Anstieg bei Anträgen auf Wiedereinreisegenehmigungen (I-131) und bei Anträgen auf abgeleitete Green Cards, die während der rechtlichen Unsicherheit zurückgestellt wurden. Für brasilianische Eltern, die einen Arbeitseinsatz in den USA planen, beseitigt das Urteil ein großes Hindernis und schafft wieder Planungssicherheit für langfristige Vorhaben.
Das Urteil könnte auch die Debatten in Brasilien beeinflussen, wo eine parlamentarische Gruppe Verfassungsänderungen zur Einschränkung des Geburtsortsprinzips (jus soli) für Kinder von vorübergehend im Land lebenden Ausländern vorgeschlagen hat. Beobachter sehen in der heutigen Entscheidung der USA eine Schwächung dieser Initiative, da sie internationale Normen zur Verhinderung von Staatenlosigkeit stärkt.
Quelle: UOL/AFP
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