
Travel and Tour World berichtet, dass schwere Gewitter, die am 1. Juli über Zentral- und Ostkanada zogen, dazu führten, dass 85 Flüge gestrichen und weitere 462 landesweit verspätet wurden. Jazz Aviation war mit 49 Streichungen am stärksten betroffen, während die Flughäfen Toronto Pearson, Montréal-Trudeau und Vancouver zusammen mehr als die Hälfte der Verspätungen ausmachten. Meteorologen warnten die Fluggesellschaften bereits 48 Stunden im Voraus, dennoch verschärften Herausforderungen bei der Einsatzplanung der Crews und der Positionierung der Flugzeuge die Auswirkungen. Besonders hart traf es regionale Verbindungen: Edmonton verlor innerhalb von zwei Stunden sechs ankommende Flüge, was die Anbindung an nördliche Rohstoffregionen an einem Feiertagswochenende unterbrach. Nach den kanadischen Passagierrechten gelten Wetterbedingungen als außerhalb der Kontrolle der Airlines, weshalb Entschädigungen auf Essensgutscheine und Hotelunterkünfte bei längeren Verspätungen beschränkt sind. Unternehmensreisende weisen jedoch darauf hin, dass verpasste vertragliche Servicelevels dennoch Vertragsstrafen in Lieferantenvereinbarungen auslösen können, was indirekte Kosten für Arbeitgeber bedeutet. Reisende sollten mit Nachwirkungen von mindestens 48 Stunden rechnen, da Fluggesellschaften Flugzeuge und Crews neu positionieren. Mobilitätsteams werden aufgefordert, Protokolle bei Reiseunterbrechungen zu aktivieren, einschließlich Echtzeit-Überwachung der Reiserouten und flexibler Homeoffice-Regelungen, um Produktivitätsverluste zu minimieren.
Quelle: Travel and Tour World
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