
Das Verkehrsamt von Hongkong berichtete, dass die Fähranleger in Central und auf den Außeninseln am Morgen des 2. Juli trotz vorübergehender Serviceeinschränkungen im Rahmen einer Sicherheitübung im Victoria Harbour geordnet blieben. Von 07:00 bis 09:30 Uhr wurden mehrere Fahrten im Innenhafen und zwischen den Inseln ausgesetzt, während die Schifffahrtswege neu ausgerichtet wurden. Die Regierung aktivierte daraufhin Notfallpläne, darunter kostenlose Park-and-Ride-Shuttlebusse von Discovery Bay nach Central. Vor Ort beobachteten Beamte, dass Pendler den frühzeitigen Hinweisen folgten und früher losfuhren, wodurch lange Warteschlangen an den Anlegern vermieden wurden. Die Fährgesellschaften Sun Ferry und Hong Kong & Kowloon Ferry nahmen kurz nach 09:30 Uhr, nach Abschluss der Übung, den regulären Fahrplan wieder auf. Der Fahrzeugverkehr über den Hafen war nicht beeinträchtigt, jedoch fuhren drei Routen im Innenhafen vorübergehend im 20-Minuten-Takt statt wie üblich alle 8 Minuten. Die jährlich zwei Wochen nach dem Feiertag am 1. Juli stattfindende Übung testet die Koordination zwischen dem Marine Department, dem Verkehrsamt und den Fährunternehmen und simuliert Szenarien wie Taifune oder Sicherheitslockdowns. Für Unternehmen mit Mitarbeitern auf Lantau, Cheung Chau oder Lamma Islands bietet das Ergebnis die Sicherheit, dass alternative Landverkehrsverbindungen – darunter die lizenzierten Buslinien B3P und DB02R – bei künftigen Störungen die ausgefallenen Fährpassagiere aufnehmen können. Arbeitgeber sollten dennoch ihre flexiblen Arbeitszeitregelungen überprüfen: Laut bestehender Fährkonzessionen ist nur eine 48-stündige Vorankündigung garantiert, und kurzfristige Übungen werden voraussichtlich fortgesetzt, da Hongkong sich auf die Segelwettbewerbe der East Asian Games 2027 vorbereitet.
Quelle: Hong Kong Commercial Daily