
Mehrere Regierungsbekanntmachungen vom 25. Juni traten am 1. Juli in Kraft und führten zu einer deutlichen Erhöhung der Gebühren für Passanträge innerhalb Indiens. Ein Standardpass mit 36 Seiten kostet nun 2.500 ₹ statt bisher 1.500 ₹, während ein Tatkal-Pass mit 60 Seiten auf 6.000 ₹ gestiegen ist. Das Außenministerium erklärt, dass die erste Gebührenerhöhung seit acht Jahren die Inflation, gestiegene Preise für Sicherheitspapiere und die Installation verbesserter biometrischer Drucker in 36 Passport Seva Kendras widerspiegelt. Polizeiliche Führungszeugnisse kosten jetzt 750 ₹, und Abgabebescheinigungen für eingebürgerte Bürger 2.000 ₹. Für multinationale Arbeitgeber wirkt sich die Erhöhung besonders bei der Massenaktualisierung von Pässen für entsandte Mitarbeiter aus: Ein Unternehmen, das in diesem Quartal 200 Pässe erneuert, zahlt etwa 2,1 Millionen ₹ mehr als zuvor. Reisebüros raten ihren Kunden, die Kostendeckelungen zu überprüfen, damit Mitarbeiter nicht auf den Kosten sitzen bleiben. Die Anzahl der Tatkal-Anträge – traditionell 9 Prozent aller Anträge – könnte zurückgehen, da Reisende günstigere Neu-Ausstellungszeiten abwägen. Das Außenministerium betont, dass die Bearbeitungszeiten (drei Werktage für den Normalservice) unverändert bleiben; Agenten befürchten jedoch, dass die lokale Polizeiverifizierung aufgrund eines Nachholbedarfs nach COVID verzögert werden könnte.
Quelle: NDTV
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