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Großbritannien aktualisiert Reisehinweise für Italien und erläutert neue Schengen-Ein- und Ausreiseregeln

Juli 3, 2026
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Großbritannien aktualisiert Reisehinweise für Italien und erläutert neue Schengen-Ein- und Ausreiseregeln
Das britische Außen-, Commonwealth- und Entwicklungsministerium (FCDO) hat am 2. Juli stillschweigend seine Reisehinweise für Italien aktualisiert und eine ausführliche Erklärung zum Europäischen Ein- und Ausreisesystem (EES) hinzugefügt, das nun die Kurzaufenthalte von Briten und anderen Nicht-EU-Bürgern regelt. Die Mitteilung erklärt, dass Reisende bei der ersten Einreise in den Schengen-Raum nach April 2026 ihre Fingerabdrücke und ein Gesichtsfoto erfassen lassen müssen. Diese biometrischen Daten werden bei jeder Grenzüberquerung automatisch überprüft. Wichtig ist, dass das FCDO darauf hinweist, dass das EES auch die Einhaltung der „90 Tage innerhalb von 180 Tagen“-Regel überwacht – Überschreitungen können automatische Bußgelder oder künftige Einreiseverbote nach sich ziehen. Für Unternehmen, die Mitarbeiter nach Italien entsenden, bestätigt die Aktualisierung Erfahrungen vieler Mobility-Teams vor Ort. Führungskräfte, die zwischen Mailand, Paris und London pendeln, berichten, dass ihre Pässe zwar gescannt, aber nicht mehr gestempelt werden, und dass es an Landgrenzen zu Schweiz und Slowenien längere Wartezeiten gibt, während die Grenzbeamten frühere Einreisen abgleichen. Das FCDO empfiehlt, frühzeitig anzureisen, die Lesbarkeit des Passchips sicherzustellen und Nachweise für die Weiterreise mitzuführen. Da britische Staatsbürger für Geschäftsreisen unter 90 Tagen weiterhin visafrei sind, besteht die wichtigste operative Änderung vor allem in der Verwaltung: Mobility-Manager müssen die kumulierten Tage im Schengen-Raum für jeden Entsandten genau verfolgen und gegebenenfalls früher Arbeitserlaubnisse beantragen. Die EES-Hinweise folgen ähnlichen Updates für Frankreich und Spanien im Juni und markieren eine koordinierte Initiative, um Drittstaatsangehörige vor dem Urlaubsansturm im August über das biometrische System zu informieren.
Quelle: UK Foreign, Commonwealth & Development Office

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