
Da die Nachfrage nach Remote-Arbeit vor dem Sommer auf der Nordhalbkugel stark ansteigt, veröffentlichte das Beratungsportal HenryClub am 4. Juli eine aktualisierte Analyse zum Digital Nomad (Remote Work) Visum der VAE. Der Bericht erläutert die tatsächlichen Kosten und häufige Stolperfallen, die Bewerber seit der Anpassung der Einkommensgrenzen im April erlebt haben. Die staatlichen Gebühren liegen nun zwischen 2.000 und 3.500 AED, doch der Artikel warnt, dass verpflichtende lokale Krankenversicherungen (1.500–5.000 AED), medizinische Tauglichkeitstests und Beglaubigungsdienste die Gesamtkosten im ersten Jahr auf über 10.000 AED treiben können. Die Bearbeitungszeit beträgt durchschnittlich sechs bis zehn Wochen, weshalb Unternehmen, die das Visum für projektbezogene Berater nutzen, frühzeitig planen müssen. Wichtig ist, dass das Visum keine lokale wirtschaftliche Tätigkeit erlaubt – ein Missverständnis, das bereits zu Bußgeldern für Freelancer geführt hat, die ohne Gewerbelizenz Rechnungen an Kunden in den VAE gestellt haben. Die Anleitung enthält Fallstudien, wie digitale Nomaden Familienangehörige sponsern und ihren Aufenthalt ohne Firmengründung aufrechterhalten können, weist aber auch auf Risiken bei der Verlängerung hin, wenn Kontoauszüge kein kontinuierliches Einkommen aus dem Ausland von über 3.500 USD pro Monat nachweisen. Mobility-Manager werden dringend empfohlen, klare Haftungsausschlüsse in ihre Richtlinien aufzunehmen: Inhaber des Remote Work Visums dürfen keine kundenbezogenen Tätigkeiten innerhalb der VAE ausüben, es sei denn, sie wechseln in eine Freizonen- oder Festlandlizenz. Wird dies nicht kontrolliert, drohen Arbeitgeber Sanktionen wegen illegaler Beschäftigung gemäß dem neuen Arbeitsgesetz.
Quelle: HenryClub