
Das indische Innenministerium hat bestätigt, dass seine beliebte e-Visa-Plattform ab dem 15. August 2026 auf Reisende aus 25 weiteren Ländern ausgeweitet wird. Die neue Gruppe – überwiegend aus Afrika, Lateinamerika und Osteuropa – umfasst unter anderem Kenia, Kolumbien, Serbien, Ecuador, Tansania und Guatemala. Staatsangehörige dieser Länder können künftig online Touristen- oder Geschäfts-e-Visa für 30 Tage, ein Jahr oder fünf Jahre beantragen, ohne eine indische Auslandsvertretung aufsuchen zu müssen.
Beamte erklärten gegenüber Reuters, dass mit dieser Maßnahme die jährlichen e-Visa-Ausstellungen von 1,8 Millionen im Jahr 2025 auf über 3 Millionen bis Ende 2026 verdoppelt werden sollen. Die Bearbeitungszeit bleibt bei drei bis fünf Werktagen, die Gebühren unverändert bei 25 US-Dollar für eine 30-Tage-Genehmigung bzw. 80 US-Dollar für das mehrfach einreisende Geschäftsvisum. Pakistan und China bleiben weiterhin ausgeschlossen und müssen das herkömmliche Papier-Visumverfahren nutzen, was auf anhaltende Sicherheits- und Gegenseitigkeitsbedenken zurückzuführen ist.
Für Unternehmen, die Mitarbeiter nach Indien entsenden, beseitigt die erweiterte e-Visa-Regelung eine logistische Hürde: Personalabteilungen können nun kurzfristig Projektspezialisten aus den neu berechtigten Ländern einsetzen, ohne Termine bei überlasteten Konsulaten koordinieren zu müssen. Reiseverantwortliche sollten dennoch darauf hinweisen, dass Reisende eine Ausdruck der elektronischen Reisegenehmigung (ETA) sowie ein Rück- oder Weiterreiseticket mitführen, da Einwanderungsbeamte diese routinemäßig verlangen.
Die Regierung wird die endgültige Länderliste am 20. Juli veröffentlichen und das Antragsfenster am 1. August öffnen, sodass globale Mobilitätsteams drei Wochen Zeit haben, Richtlinien und Intranet-Informationen zu aktualisieren. Beamte deuteten an, dass bis Dezember weitere zehn afrikanische Staaten in das Programm aufgenommen werden könnten, sofern die Einführung reibungslos verläuft. Dies zeigt, dass Indien die erleichterte Einreise als Hebel zur Steigerung ausländischer Direktinvestitionen und zur Erreichung der Tourismusziele nach dem G20-Gipfel sieht.
Praktischer Tipp: Reisende sollten ausschließlich das offizielle Portal (indianvisaonline.gov.in) nutzen. Private Vermittler verlangen weiterhin Aufschläge und haben keinen Einfluss auf die Genehmigungen – ein häufiges Ärgernis für Erstbesucher.
Beamte erklärten gegenüber Reuters, dass mit dieser Maßnahme die jährlichen e-Visa-Ausstellungen von 1,8 Millionen im Jahr 2025 auf über 3 Millionen bis Ende 2026 verdoppelt werden sollen. Die Bearbeitungszeit bleibt bei drei bis fünf Werktagen, die Gebühren unverändert bei 25 US-Dollar für eine 30-Tage-Genehmigung bzw. 80 US-Dollar für das mehrfach einreisende Geschäftsvisum. Pakistan und China bleiben weiterhin ausgeschlossen und müssen das herkömmliche Papier-Visumverfahren nutzen, was auf anhaltende Sicherheits- und Gegenseitigkeitsbedenken zurückzuführen ist.
Für Unternehmen, die Mitarbeiter nach Indien entsenden, beseitigt die erweiterte e-Visa-Regelung eine logistische Hürde: Personalabteilungen können nun kurzfristig Projektspezialisten aus den neu berechtigten Ländern einsetzen, ohne Termine bei überlasteten Konsulaten koordinieren zu müssen. Reiseverantwortliche sollten dennoch darauf hinweisen, dass Reisende eine Ausdruck der elektronischen Reisegenehmigung (ETA) sowie ein Rück- oder Weiterreiseticket mitführen, da Einwanderungsbeamte diese routinemäßig verlangen.
Die Regierung wird die endgültige Länderliste am 20. Juli veröffentlichen und das Antragsfenster am 1. August öffnen, sodass globale Mobilitätsteams drei Wochen Zeit haben, Richtlinien und Intranet-Informationen zu aktualisieren. Beamte deuteten an, dass bis Dezember weitere zehn afrikanische Staaten in das Programm aufgenommen werden könnten, sofern die Einführung reibungslos verläuft. Dies zeigt, dass Indien die erleichterte Einreise als Hebel zur Steigerung ausländischer Direktinvestitionen und zur Erreichung der Tourismusziele nach dem G20-Gipfel sieht.
Praktischer Tipp: Reisende sollten ausschließlich das offizielle Portal (indianvisaonline.gov.in) nutzen. Private Vermittler verlangen weiterhin Aufschläge und haben keinen Einfluss auf die Genehmigungen – ein häufiges Ärgernis für Erstbesucher.
Quelle: Atlas Guide (via Reuters)
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