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Indien nimmt Touristenvisumverfahren in Bangladesch wieder auf und weitet sie aus

Juli 5, 2026
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Indien nimmt Touristenvisumverfahren in Bangladesch wieder auf und weitet sie aus
Nach fast zwei Jahren Unterbrechung, ausgelöst durch politische Unruhen und Sicherheitsvorfälle, hat die Hohe Kommission Indiens in Dhaka die Bearbeitung von Touristenvisa wieder aufgenommen und innerhalb von fünf Tagen eine Kapazitätserweiterung in ganz Bangladesch angekündigt. Am 3. Juli 2026 teilte die Mission mit, dass am ersten Tag (28. Juni) mehr als 1.200 Visa ausgestellt wurden und nun zusätzliches Personal sowie weitere Schalter an den Indian Visa Application Centres (IVACs) in Dhaka, Chattogram, Sylhet, Rajshahi und Khulna eingesetzt werden. Medizinische Reisen, Einkaufsreisen und religiöser Tourismus wurden zwar in begrenztem Umfang über Notfallvisa fortgesetzt, doch der generelle Stopp regulärer Touristenvisa seit August 2024 hatte einen enormen Rückstau verursacht. Die Wiederaufnahme steht im Einklang mit New Delhis „Neighbourhood First“-Politik und ist zeitlich so gelegt, dass sie die Reisehochs zu Eid-ul-Azha und Durga Puja abdeckt, wenn traditionell Zehntausende Bangladescher die östlichen Bundesstaaten Indiens besuchen. Für indische Unternehmen ist die Wiedereröffnung ebenso bedeutend. Bangladesch ist Indiens sechstgrößter Herkunftsmarkt für medizinischen Tourismus und eine wachsende Konsumentenbasis für den Einzelhandel und die Gastronomie in Kolkata, Chennai und Mumbai. Reisebüros rechnen damit, dass sich die Nachfrage bis September normalisiert, was bedeutet, dass Unternehmen sich auf steigende Hotelbuchungen und Flugauslastungen auf den Strecken Dhaka–Delhi und Chattogram–Kolkata einstellen sollten. Die Hohe Kommission betonte, dass dringende medizinische Visa weiterhin Priorität haben und deutete eine zukünftige Digitalisierung an, einschließlich E-Visa für Kurzzeitreisende. Bewerber werden zudem dringend gebeten, ausschließlich autorisierte IVACs zu nutzen, da während der Aussetzung betrügerische Mittelsmänner stark zugenommen haben.
Quelle: VisaVerge

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