
China für Reisende, ein Spezialist für Compliance-Überwachung, aktualisierte am 6. Juli 2026 seine Datenbank und bestätigte, dass Inhaber eines maltesischen Reisepasses weiterhin bis mindestens 31. Dezember 2026 für 30 Tage visafrei nach Festlandchina einreisen dürfen. Malta wurde Anfang 2025 in Pekings einseitige Visafreistellungsliste aufgenommen, doch Unternehmen hatten auf eine formelle Verlängerung nach dem ersten Probejahr gewartet. Die jüngste Klarstellung bedeutet, dass maltesische Führungskräfte weiterhin ohne vorherige Beantragung eines M-Visums an Messen und Vorstandssitzungen in China teilnehmen können, sofern sie Weiter- oder Rückflugtickets sowie eine Unterkunftsbestätigung vorweisen. Die Hinweise betonen, dass Grenzbeamte Nachweise entsprechend dem Reisezweck verlangen können; Geschäftsreisende sollten daher Einladungsschreiben auf Firmenbriefpapier mitführen. Aufenthalte über 30 Tage hinaus oder Tätigkeiten wie bezahlte Beschäftigung erfordern weiterhin das passende Visum sowie gegebenenfalls Arbeits- und Aufenthaltserlaubnisse. Für chinesische Unternehmen, die in Malta investieren, bleibt die Frage der Gegenseitigkeit offen – Valletta hat bislang keine entsprechenden Visafreistellungen für chinesische Staatsbürger angeboten – doch die einseitige Erleichterung seitens Chinas dürfte den bilateralen Austausch fördern, insbesondere in den Bereichen Gaming-Technologie und maritime Dienstleistungen, in denen maltesische KMU Partner auf dem Festland suchen. Mit Maltas Aufnahme steigt die Zahl der Länder, die von Chinas Kurzzeit-Visafreiheit profitieren, auf 79 und unterstreicht Pekings Strategie einer schrittweisen Ausweitung statt einer umfassenden Liberalisierung.
Quelle: China-for-Travelers.com
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