
Der aktuelle Servicebericht von Eurostar vom 7. Juli listet mehrere Verspätungen bei Zügen von und nach Brüssel-Midi/Zuid auf. Als Ursachen werden eine verspätete Ankunft eines Zuges, technische Störungen im Signalsystem sowie verschärfte EU-/UK-Grenzkontrollen genannt. Die Auswirkungen ziehen sich auf Verbindungen nach London, Paris und Amsterdam, wobei einige Züge mit bis zu 60 Minuten Verspätung abfahren. Eurostar betont, dass derzeit keine Zugausfälle geplant sind, hat jedoch sein Störungsmanagement aktiviert. Betroffene Fahrgäste können auf spätere Verbindungen umbuchen oder Reisegutscheine beantragen. Geschäftsreisende, die Anschlussflüge am Flughafen Brüssel oder London St Pancras erreichen müssen, wird empfohlen, zusätzliche Pufferzeiten einzuplanen. Branchenexperten weisen darauf hin, dass Brüssel-Midi häufig zum Engpass wird, wenn das Grenzpersonal während der Stoßzeiten sowohl UK Exit Checks als auch Schengen-Einreiseformalitäten abwickeln muss. Das Entry/Exit-System – das zwar nicht für EU-Bürger gilt – zwingt den Bahnhof, Bereiche für biometrische Kioske für Drittstaatsangehörige abzusperren, was die Kapazität auf den Bahnsteigen einschränkt. Unternehmen mit Pendlerverbindungen zwischen belgischen und britischen Büros sollten Eurostar-Meldungen genau verfolgen und an Tagen mit hohem Risiko, insbesondere freitags und montags bei Auslastungen über 95 %, Homeoffice-Optionen in Betracht ziehen.
Quelle: Eurostar Service Updates
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