
Das italienische Gesundheitsministerium veröffentlichte am 7. Juli seinen dritten Hitzewarnbulletin des Sommers und setzte Florenz für Donnerstag auf die höchste Warnstufe 3 „Rot“. Zehn weitere Städte, darunter Mailand, Bologna und Venedig, steigen am Mittwoch auf die Stufe 2 „Orange“. Die Warnung aktiviert kommunale Notfallpläne – schattige Ruhebereiche, Kühl-Lounges an Flughäfen und Fahrverbote für schwere Fahrzeuge während der Spitzenzeiten – mit dem Ziel, besonders gefährdete Bewohner und Reisende zu schützen. Für Expats und Geschäftsreisende kann die Warnung Auswirkungen auf Reisepläne haben: Die Bahninfrastrukturgesellschaft RFI verhängt bei Temperaturen über 35 °C Geschwindigkeitsbegrenzungen, was zu Verspätungen bei Frecciarossa-Zügen auf der Achse Rom–Florenz–Mailand führen kann. Am Flughafen Florenz-Peretola gelten an heißen Nachmittagen mit großer Höhe gelegentlich Gewichtsbeschränkungen für E-Jets, während viele Unternehmen bei roten Warnungen auf Homeoffice umstellen. Arbeitsschutzexperten empfehlen, dass Beschäftigte auf Baustellen in Mittelitalien ihre Schichten auf die frühen Morgenstunden verlegen, ausreichend Trinkstellen bereitstellen und die Körpertemperatur gemäß dem Gesetzesdekret 81/2008 überwachen. Arbeitgeber sollten zudem daran erinnern, dass regionale Behörden bei hoher Luftverschmutzung kurzfristige Fahrverbote verhängen können, was Mietwagenrouten beeinflusst. Das Ministerium aktualisiert das Bulletin täglich; Mobilitätsmanager werden empfohlen, die Daten in Reise-Tracking-Apps einzubinden, damit automatische Push-Benachrichtigungen Reisende aus kühleren Regionen rechtzeitig erreichen.
Quelle: ANSA