
Zollbeamte am Flughafen Dublin beschlagnahmten am 7. Juli 2026 bei routinemäßigen Gepäckkontrollen 13,7 kg getrocknetes Cannabis mit einem geschätzten Straßenwert von 274.000 Euro, wie die Behörde am folgenden Morgen mitteilte. Die Drogen waren vakuumverpackt und im Koffer eines Passagiers versteckt, der aus Spanien ankam. Die Gardaí nahmen einen Mann in seinen 20ern nach dem Gesetz über die Strafverfolgung von Drogenschmuggel von 1996 fest, die Ermittlungen dauern an. Obwohl Drogenfunde an irischen Grenzstellen keine Seltenheit sind, unterstreicht der Vorfall die verstärkte Zollkontrolle, da das Land Tausende Delegierte für die EU-Ratspräsidentschaft empfängt. Seit Mai gab es am Flughafen Dublin zehn größere Drogensicherstellungen, was einem EU-weiten Trend entspricht, bei dem Schmuggler vermehrt stark frequentierte Passagierdrehscheiben ins Visier nehmen. Für Unternehmen, die wertvolle Waren oder sensible Ausrüstung über irische Einfuhrstellen transportieren, ist der Fund eine Erinnerung daran, dass verschärfte Kontrollen die Abfertigungszeiten verlängern können. Logistikdienstleister berichten von gelegentlichen Nachkontrollen bei gewerblichen Sendungen, wenn größere Beschlagnahmungen erfolgen, da Beamte Ressourcen umverteilen. Mobilitätsmanager, die unbegleitetes Luftfrachtgut wie Laptops, Laborausrüstung oder persönliche Gegenstände organisieren, sollten in den kommenden Wochen mit möglichen Verzögerungen bei der Zollabfertigung rechnen. Die Zollbehörde ruft Hinweisgeber dazu auf, ihre vertrauliche Hotline zu nutzen, und betont, dass echte Reisende selten mit längeren Beeinträchtigungen rechnen müssen. Arbeitgeber sollten dennoch ihre reisenden Mitarbeiter darauf hinweisen, das Gepäck bis zum endgültigen Check-in offen zu lassen und sich auf stichprobenartige Kontrollen im Rahmen der Risikoprofilstrategie der Behörde einzustellen.
Quelle: Revenue Commissioners