
Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag Amerikas hat das Außenministerium diese Woche einen 26-seitigen Gedenkpass eingeführt, der auf der Innenseite ein Porträt von Präsident Donald Trump zeigt. Das Buch ist nur persönlich und nach Terminvereinbarung bei der Washington Passport Agency erhältlich, und der Vorrat ist laut Behörden derzeit ausreichend. Antragsteller, die einen Standardpass benötigen, können das Bild vermeiden, indem sie das 50-seitige „Großformat“ mit dem traditionellen Design anfordern. Die Gedenkausgabe ist rechtlich genauso gültig für internationale Reisen wie ein regulärer Pass und kostet die üblichen 165 US-Dollar (Erstbeantragung für Erwachsene) bzw. 130 US-Dollar (Erneuerung). Die Reaktionen fallen gemischt aus: Trump-Anhänger reisten teilweise aus Alabama an, um das Erinnerungsstück zu erhalten, während einige Reisende sich „verstört“ zeigten, ohne Vorwarnung mit der politischen Abbildung konfrontiert zu werden. Interessengruppen kritisieren, dass das Design die Grenze zwischen offiziellen Dokumenten und Wahlkampf-Memorabilien verwische. Für globale Mobilitätsteams ist vor allem die Verfahrensweise wichtig: Die limitierte Ausgabe wird ausschließlich in Washington, D.C. ausgegeben und nur gegen Nachweis einer bevorstehenden Reise oder bei speziellen „Passmessen“ am 22. August und 26. September. Mitarbeiter, die per Post oder bei regionalen Behörden erneuern, erhalten weiterhin das klassische Design, sofern sie nicht ausdrücklich die Gedenkausgabe in Washington anfordern. Unternehmen sollten ihre Reisenden darauf hinweisen, die Seitenanzahl bei der Passvorlage für Visa-Anträge zu prüfen, da Konsulate den jeweils vorgelegten Pass abstempeln.
Quelle: NPR / WUSF
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