
Transparenzdaten vom 18. Juli zeigen, dass zwischen dem 11. und 17. Juli keine Migranten mit kleinen Booten über den Ärmelkanal angekommen sind – die erste siebentägige Null-Quote seit Februar. Die Ruhephase folgt auf verstärkte gemeinsame Patrouillen der Grenzschutzbehörde mit der französischen Polizei sowie den Einsatz von zwei neuen 42 Meter langen Küstenwachschiffen vor Dover. Obwohl die Zahl vorläufig ist und noch angepasst werden könnte, sehen Analysten die Kombination aus schlechten Wetterbedingungen und französischen Abfangaktionen als wahrscheinlichste Ursache. Die Innenministerin wertete die Daten als Beleg dafür, dass „Abschreckung und operative Zusammenarbeit wirken“, während Flüchtlingsorganisationen davor warnten, dass die Überfahrten bei besserem Wetter erfahrungsgemäß wieder ansteigen. Für globale Mobilitätsteams ist die unmittelbare operative Auswirkung begrenzt; eine anhaltende Reduzierung könnte jedoch den Druck auf das Asylverfahren verringern und Ressourcen im Innenministerium freisetzen, die derzeit von der Bearbeitung von Arbeitgebersponsoring-Fällen abgezogen werden. Einwanderungsanwälte weisen darauf hin, dass die durchschnittlichen Bearbeitungszeiten für Skilled-Worker-Visa im letzten Sommer auf 10 Wochen anstiegen, als die Ankünfte mit kleinen Booten ihren Höhepunkt erreichten. Unternehmen, die auf beschleunigte Visumsentscheidungen angewiesen sind, werden beobachten, ob die Ruhephase im kommenden Quartal zu kürzeren Servicezeiten führt. Das Innenministerium wird die vollständigen Einwanderungssystem-Statistiken für das zweite Quartal am 22. August veröffentlichen.
Quelle: GOV.UK Transparency Data
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