
Das Auswärtige Amt hat am 20. Juli 2026 seine Reise- und Sicherheitshinweise für Frankreich aktualisiert und legt dabei besonderen Wert auf die erhöhte Waldbrandgefahr angesichts der Rekordtemperaturen im Sommer. Deutsche Staatsbürger – der zweitgrößte Touristengastmarkt Frankreichs – werden dringend zu äußerster Vorsicht in den südlichen Regionen und auf Campingplätzen in der Nähe trockener Waldgebiete aufgerufen. Während die allgemeine Sicherheitslage (einschließlich der höchsten Terrorwarnstufe Vigipirate) unverändert bleibt, weist die Mitteilung aus Berlin auf die praktischen Auswirkungen der Waldbrände auf die Mobilität hin: vorübergehende Straßensperrungen, Zugausfälle, Stromunterbrechungen und Evakuierungen, die Geschäftsreisen, Lieferketten und Auslandseinsätze erheblich stören können. Reisende werden angehalten, die französischen Präfektur-Bulletins sowie das Portal Feux-de-Forêt in Echtzeit zu verfolgen.
Die Aktualisierung ist besonders relevant für Unternehmen, deren Mitarbeiter über Marseille, Toulouse oder die Küsten-Industriegebiete reisen, wo die Brände im vergangenen Jahr zu Fabrikschließungen und Umleitungen des Güterverkehrs auf den Korridoren A7 und A9 führten. Arbeitgeber sollten ihre Fürsorgepflichten überprüfen, sicherstellen, dass Mitarbeiter sich in firmeneigenen Tracking-Apps registrieren, und die Reiserücktrittsversicherungen für klimabedingte Störungen prüfen. Deutsche Versicherer verzeichnen einen Anstieg der Schadensmeldungen wegen abgesagter Meetings oder aufgegebener Ferienunterkünfte in Frankreich um 18 % im Sommer 2025; bei anhaltender Hitzewelle wird ein ähnliches Muster erwartet. Unternehmen mit Saisonarbeitern in Weinbau und Tourismus sollten Notfallunterkünfte außerhalb der besonders gefährdeten Départements Var, Bouches-du-Rhône und Haute-Corse bereithalten.
Die Aktualisierung ist besonders relevant für Unternehmen, deren Mitarbeiter über Marseille, Toulouse oder die Küsten-Industriegebiete reisen, wo die Brände im vergangenen Jahr zu Fabrikschließungen und Umleitungen des Güterverkehrs auf den Korridoren A7 und A9 führten. Arbeitgeber sollten ihre Fürsorgepflichten überprüfen, sicherstellen, dass Mitarbeiter sich in firmeneigenen Tracking-Apps registrieren, und die Reiserücktrittsversicherungen für klimabedingte Störungen prüfen. Deutsche Versicherer verzeichnen einen Anstieg der Schadensmeldungen wegen abgesagter Meetings oder aufgegebener Ferienunterkünfte in Frankreich um 18 % im Sommer 2025; bei anhaltender Hitzewelle wird ein ähnliches Muster erwartet. Unternehmen mit Saisonarbeitern in Weinbau und Tourismus sollten Notfallunterkünfte außerhalb der besonders gefährdeten Départements Var, Bouches-du-Rhône und Haute-Corse bereithalten.