
Global Affairs Canada hat am 23. Juli seine Reisehinweise für Polen aktualisiert und darauf hingewiesen, dass Reisende „bei der Einreise nach Polen möglicherweise Passkontrollen passieren müssen, selbst wenn sie aus einem anderen Schengen-Land anreisen.“ Die Anpassung bringt Ottawas Empfehlungen in Einklang mit den anhaltenden Grenzkontrollen Polens zu Deutschland und Litauen und verweist auf die Sicherheitsauswirkungen des Krieges im benachbarten Ukraine. Obwohl das allgemeine Risikoniveau weiterhin bei „normale Sicherheitsvorkehrungen“ liegt, weist die Warnung auf mögliche Verzögerungen an Landgrenzen hin und erinnert kanadische Staatsbürger daran, jederzeit einen gültigen Ausweis mitzuführen.
Die Mitteilung betrifft rund 100.000 kanadische Geschäfts- und Freizeitreisende, die jährlich nach Polen einreisen, viele davon über Anschlussflüge oder Zugverbindungen ab Berlin. Reiseveranstalter, die Busreisen und MICE-Events organisieren, berichten bereits von Fällen, in denen Passagiere ohne Reisepass bei Zügen mit Abfahrt in Deutschland nach Warschau die Mitfahrt verweigert wurde. Arbeitgeber, die Mitarbeiter aus Kanada oder Westeuropa entsenden, sollten daher sicherstellen, dass Reisende einen Reisepass und nicht nur einen Personalausweis mitführen und bei Reiseplänen mit Landabschnitten mehr Zeit einplanen.
Mobilitätsteams sollten zudem mögliche Auswirkungen auf benachbarte Routen in Tschechien und der Slowakei beobachten, da Betreiber Fahrten umleiten könnten, um deutsche-polnische Grenzübergänge zu Stoßzeiten zu vermeiden. Die Hinweise folgen ähnlichen Mitteilungen des britischen Außenministeriums (FCDO) von Anfang des Jahres und zeigen, wie einseitige Schengen-Maßnahmen die Planung von Fernreisen beeinflussen können. Unternehmen sollten weitere Änderungen im Blick behalten, die Global Affairs in der Regel zuerst unter dem Reiter „Einreise- und Ausreisebestimmungen“ veröffentlicht.
Die Mitteilung betrifft rund 100.000 kanadische Geschäfts- und Freizeitreisende, die jährlich nach Polen einreisen, viele davon über Anschlussflüge oder Zugverbindungen ab Berlin. Reiseveranstalter, die Busreisen und MICE-Events organisieren, berichten bereits von Fällen, in denen Passagiere ohne Reisepass bei Zügen mit Abfahrt in Deutschland nach Warschau die Mitfahrt verweigert wurde. Arbeitgeber, die Mitarbeiter aus Kanada oder Westeuropa entsenden, sollten daher sicherstellen, dass Reisende einen Reisepass und nicht nur einen Personalausweis mitführen und bei Reiseplänen mit Landabschnitten mehr Zeit einplanen.
Mobilitätsteams sollten zudem mögliche Auswirkungen auf benachbarte Routen in Tschechien und der Slowakei beobachten, da Betreiber Fahrten umleiten könnten, um deutsche-polnische Grenzübergänge zu Stoßzeiten zu vermeiden. Die Hinweise folgen ähnlichen Mitteilungen des britischen Außenministeriums (FCDO) von Anfang des Jahres und zeigen, wie einseitige Schengen-Maßnahmen die Planung von Fernreisen beeinflussen können. Unternehmen sollten weitere Änderungen im Blick behalten, die Global Affairs in der Regel zuerst unter dem Reiter „Einreise- und Ausreisebestimmungen“ veröffentlicht.