
Das Hongkonger Observatorium (HKO) gab in der Nacht und am frühen Morgen des 29. Juli eine Reihe von Sonderwetterwarnungen heraus. Es wurde vor einem ausgedehnten Tiefdrucktrog gewarnt, der während des morgendlichen Berufsverkehrs heftige, schauerartige Regenfälle über das Gebiet bringen könnte. Eine Gewitterwarnung galt mindestens bis 07:30 Uhr, wobei das HKO ankündigte, dass diese bei stündlichen Niederschlagsmengen von über 30 mm bzw. 50 mm auf eine orange oder rote Regenwarnung hochgestuft werden könnte. Die Flughafenbehörde Hongkong informierte die Fluggesellschaften über Nacht, dass Bodenabfertigungsarbeiten bei zunehmender Blitzaktivität eingestellt werden könnten, was zu Verzögerungen bei frühen Abflügen sowie bei Fährverbindungen nach Macau und ins Perlflussdelta führen kann. Die MTR Corporation warnte ebenfalls, dass starker Regen die Fahrpläne auf freiliegenden Abschnitten der Airport Express- und Tuen Ma-Linien verlangsamen könnte. Bis 06:00 Uhr wurden zwar keine Flugausfälle gemeldet, dennoch rieten Airlines wie Cathay Pacific und HK Express den Passagieren, vor der Anreise zum Flughafen die mobilen Apps zu prüfen und SMS-Benachrichtigungen zu abonnieren. Nach internationalen Luftfahrtvorschriften dürfen Flugzeuge bei Blitzschlag innerhalb eines 8-Kilometer-Radius um das Vorfeld weder betankt noch Passagiere einsteigen lassen – eine Regelung, die kürzlich während des Taifuns Noul Tausende festhielt. Unternehmen mit Mitarbeitern, die am 29. Juli reisen, sollten ihre Notfallpläne überprüfen, zusätzliche Transferzeiten zum Flughafen einplanen und sicherstellen, dass die Reisenden eine Versicherung für wetterbedingte Verspätungen haben. Firmen, die regionale Meetings abhalten, könnten erwägen, diese auf virtuelle Formate umzustellen, falls Teilnehmer heute Morgen über Hongkong anreisen. Das Observatorium erwartet eine Abschwächung des Tiefdrucktrogs im Tagesverlauf, warnt jedoch, dass ungünstige Wetterbedingungen bis Donnerstag anhalten könnten. Mobilitätsmanager sollten daher die HKO-Warnungen und Hinweise der Fluggesellschaften weiterhin aufmerksam verfolgen.
Quelle: HK01
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