Polen schließt sich 22 Ländern an und fordert nach Migrantenansturm in Ceuta dringende EU-Gespräche
Überarbeitung des Sicherheitsscanners sorgt für morgendliche Störungen am Flughafen Warschau Chopin
Sicherheitsvorfall führt kurzzeitig zur Teilschließung des Warschauer Chopin-Flughafens und verursacht Verzögerungen in den frühen Morgenstunden
Neueste Nachrichten
Warschauer NGO startet einwöchige Freiwilligenaktion zur Unterstützung ukrainischer Flüchtlinge
Die NGO Operation Mobilisation startete vom 2. bis 8. August ein Freiwilligenprogramm in Warschau, um ukrainische Flüchtlinge zu unterstützen, die weiterhin in Polen Schutz suchen. Die Initiative macht die anhaltenden Integrationsprobleme sichtbar und bietet Unternehmen einen geprüften Weg, um Mitarbeiter als Freiwillige einzubinden.
Polen stellt 2025 Rekordzahl von 251.525 Arbeitserlaubnissen für Nicht-EU-Bürger aus, so Ministeriumsangaben
Neue Regierungsdaten vom 1. August 2026 zeigen, dass Polen im Jahr 2025 mit 251.525 erstmals eine Rekordzahl an Arbeitserlaubnissen für Nicht-EU-Bürger erteilt hat – ein Anstieg von 29 % im Vergleich zum Vorjahr. Beschleunigte Verfahren für Mangelberufe und eine starke Arbeitsnachfrage treiben diesen Anstieg voran und festigen Polens Rolle als wichtigen Talentstandort in der EU. Unternehmen sollten auch 2026 mit hoher Nachfrage, regional unterschiedlich langen Bearbeitungszeiten sowie möglichen neuen E-Visum- und Punktesystemen rechnen.
Polen schließt sich 22 EU-Staaten an und fordert nach Migrantenansturm in Ceuta dringende Schengen-Gespräche
Nach einer massenhaften Migrantenüberquerung in der spanischen Enklave Ceuta hat Polen gemeinsam mit 21 weiteren EU-Mitgliedstaaten einen Brief unterzeichnet, in dem dringende Gespräche zum Schutz des Schengen-Raums gefordert werden. Warschau sieht den Vorfall als Bestätigung dafür, dass „hybride“ Migrationsstrategien alle EU-Grenzen bedrohen, und drängt auf koordinierte Kontrollen sowie eine beschleunigte Einführung digitaler Ein- und Ausreisekontrollen. Polnische Unternehmen müssen möglicherweise mit längeren Transitzeiten und neuen Dokumentenkontrollen rechnen, bis sich die Lage beruhigt.