
Das polnische Ministerium für Familie und Sozialpolitik veröffentlichte am 1. August 2026 stillschweigend die endgültigen Arbeitserlaubnis-Statistiken für 2025. Eine hochgeladene Tabelle zeigt, dass im vergangenen Jahr mit 251.525 erstmals eine Rekordzahl an Arbeitserlaubnissen an Nicht-EU-Bürger vergeben wurde. Das entspricht einem Anstieg von 29 Prozent gegenüber 2024 und ist mehr als doppelt so hoch wie das Niveau vor der Pandemie im Jahr 2019. Die Daten, die auf dem öffentlichen Portal der Arbeitsämter (psz.praca.gov.pl) verfügbar sind, zeigen, dass 80,9 Prozent der erfolgreichen Antragsteller Männer waren und die Hälfte von ihnen 35 Jahre oder jünger ist. Die größte einzelne Nationalitätsgruppe bleibt die der Ukrainer, doch die Zahl der Erlaubnisse für Staatsbürger aus Armenien, Georgien, Indien und Kolumbien stieg jeweils zweistellig – ein Zeichen dafür, dass Arbeitgeber ihren Rekrutierungshorizont angesichts wachsender demografischer Herausforderungen im Inland erweitern.
Seit Mitte 2025 können Arbeitgeber in IT, Bau und Logistik dank der beschleunigten Verfahren für Mangelberufe auf den Arbeitsmarkt-Test verzichten und innerhalb von nur vier Wochen eine Entscheidung erhalten. Branchenverbände schreiben diesen Reformen zu, die Rückstände bei offenen Stellen zu verringern, warnen jedoch, dass die Bearbeitungszeiten regional stark schwanken – von unter einem Monat in der Woiwodschaft Oppeln bis zu mehr als sechs Monaten in Masowien. Für multinationale Unternehmen bestätigen die neuen Zahlen Polens Status als sechstbeliebtestes Einwanderungsziel in der EU und als zweitgrößter Aussteller von erstmaligen Arbeitserlaubnissen nach Spanien. Personalabteilungen wird empfohlen, frühzeitig die Einstellungsquoten für 2026 zu planen, die „Negativlisten“ der Woiwodschaften zu beobachten (die bei steigender Arbeitslosigkeit den Arbeitsmarkt-Test wieder aktivieren können) und hohe Kosten für juristische Übersetzungen und Beglaubigungen einzuplanen, die weiterhin nicht reformiert wurden.
Blickt man in die Zukunft, plant das Ministerium für das vierte Quartal 2026 die Pilotierung eines Online-e-Visa-Moduls und deutet an, dass noch vor Jahresende eine punktebasierte Arbeitserlaubniskategorie für hochqualifizierte Fachkräfte im Parlament eingebracht werden könnte. Sollte dies umgesetzt werden, würde sich Polens System weiter an die deutsche Chancenkarte angleichen und Warschau als attraktiven Standort für Talente in Mitteleuropa noch stärken.
Seit Mitte 2025 können Arbeitgeber in IT, Bau und Logistik dank der beschleunigten Verfahren für Mangelberufe auf den Arbeitsmarkt-Test verzichten und innerhalb von nur vier Wochen eine Entscheidung erhalten. Branchenverbände schreiben diesen Reformen zu, die Rückstände bei offenen Stellen zu verringern, warnen jedoch, dass die Bearbeitungszeiten regional stark schwanken – von unter einem Monat in der Woiwodschaft Oppeln bis zu mehr als sechs Monaten in Masowien. Für multinationale Unternehmen bestätigen die neuen Zahlen Polens Status als sechstbeliebtestes Einwanderungsziel in der EU und als zweitgrößter Aussteller von erstmaligen Arbeitserlaubnissen nach Spanien. Personalabteilungen wird empfohlen, frühzeitig die Einstellungsquoten für 2026 zu planen, die „Negativlisten“ der Woiwodschaften zu beobachten (die bei steigender Arbeitslosigkeit den Arbeitsmarkt-Test wieder aktivieren können) und hohe Kosten für juristische Übersetzungen und Beglaubigungen einzuplanen, die weiterhin nicht reformiert wurden.
Blickt man in die Zukunft, plant das Ministerium für das vierte Quartal 2026 die Pilotierung eines Online-e-Visa-Moduls und deutet an, dass noch vor Jahresende eine punktebasierte Arbeitserlaubniskategorie für hochqualifizierte Fachkräfte im Parlament eingebracht werden könnte. Sollte dies umgesetzt werden, würde sich Polens System weiter an die deutsche Chancenkarte angleichen und Warschau als attraktiven Standort für Talente in Mitteleuropa noch stärken.
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