Smart Border Österreich schließt digitale Umstellung ab: Ab 1. Oktober verpflichtende E-Zollverfahren
Österreich veröffentlicht Update zum 23. September zum Ausbau von „Smart Border Austria“ und bestätigt landesweiten Umstieg auf vollständig digitale Zollabfertigung ab 1. Oktober
Österreichisches Parlament eröffnet neue Sitzungsperiode mit Schwerpunkt auf Arbeitsmarkt und Unterstützungsmaßnahmen für vertriebene Ukrainer
Neueste Nachrichten
Medienfokus auf neues Arbeitsverbot für Flüchtlinge, die gegen Asylentscheidungen Berufung einlegen
Der Standard berichtet über konkrete Fälle, die von Österreichs neuer Regelung betroffen sind, die Asylwerbern im Berufungsverfahren die Verlängerung von Arbeitserlaubnissen untersagt. Behörden bestätigen, dass 1.400 Personen gefährdet sind; Wirtschaftsbranchen warnen vor Arbeitskräftemangel. Die mediale Aufmerksamkeit könnte die bevorstehende parlamentarische Prüfung des Gesetzes beeinflussen.
Deutschland aktualisiert Reise- und Sicherheitshinweise für Österreich und betont anhaltende Kontrollen an den Binnengrenzen des Schengen-Raums
Das Auswärtige Amt hat am 23. September seine Reisehinweise für Österreich aktualisiert und betont, dass weiterhin Kontrollen an den inneren Schengen-Grenzen stattfinden, was zu Verzögerungen im Straßenverkehr führen kann. Zudem weist die Meldung auf ein erhöhtes Terrorwarnniveau sowie infrastrukturelle Engpässe, wie die einspurige Brennerautobahn, hin. Firmenreisende sollten ihre Mitarbeiter über mögliche Wartezeiten an den Landgrenzen informieren und auf die Einhaltung der Vignettenpflicht achten.
Smart Border Österreich aktiviert am 22. September den automatisierten „Rolling Corridor“ in Hohenems
Das österreichische Finanzministerium hat am 22. September 2026 am Grenzübergang Hohenems–Diepoldsau den vollautomatischen „Rolling Corridor – Exit“ in Betrieb genommen. Ausfahrende Lkw werden nun elektronisch über Smart Border Austria abgefertigt, wodurch der Papierzoll an diesem Standort entfällt und die durchschnittliche Abfertigungszeit um rund 12 Minuten verkürzt wird. Mit diesem Schritt endet die Pilotphase der Zoll-Digitalisierung in Österreich, und vorab eingereichte elektronische Meldungen werden für Frachtführer verpflichtend – eine direkte Auswirkung auf die Lieferkettenplanung von Unternehmen, die Waren über Westösterreich transportieren.
Smart Border Österreich erreicht Grenzübergang Hohenems in Vorarlberg und markiert damit den letzten Meilenstein der Pilotphase
Österreich hat am 22. September 2026 sein digitales Zollsystem Smart Border am Grenzübergang Hohenems (Vorarlberg) aktiviert und damit die Pilotphase auf der Schweiz/Liechtenstein-Route abgeschlossen. Ab dem 15. September wird das alte Papierformular abgeschafft, und ab dem 1. Dezember 2026 wird Smart Border landesweit verpflichtend. Die Maßnahme verkürzt die Abfertigungszeiten für Lkw um zwei Drittel und verpflichtet Exporteure, Logistikunternehmen und Fahrer zur elektronischen Voranmeldung, was Smart Border zu einem entscheidenden Thema für den grenzüberschreitenden Handel und die Mobilität von Unternehmen macht.
Flugverbindung zum Flughafen Wien eingestellt; City Airport Train startet hochfrequenten Busservice
Eine einjährige Sperrung der zentralen S-Bahn-Stammstrecke in Wien hat die gewohnte Zugverbindung zwischen der Stadt und dem Flughafen Wien unterbrochen. Ab dem 22. September verkehrt der City Airport Train im 12- bis 15-Minuten-Takt mit einem Direktbus, während die lokalen S-Bahn-Züge am Bahnhof St. Marx enden und ein Umstieg erforderlich ist. Diese Änderung verlängert die Umsteigezeiten für ankommende Geschäftsreisende und könnte Unternehmen dazu zwingen, ihre Mobilitätsrichtlinien anzupassen.