Belgiens Migrationsminister fordert auf Münchner Treffen stärkere EU-Außengrenzen
EU-Hauptstädte – darunter auch Belgien – drängen auf Neuverhandlung des Migrationspakts und prüfen KI-gestützte Asylverfahren
Dreiwöchige Gleisarbeiten beginnen auf dem inneren Ringbahn-Korridor von Brüssel
Neueste Nachrichten
Landesweiter Streik legt belgisches Verkehrsnetz lahm
Ein landesweiter Streik am 25. September legte die Abflüge an beiden Brüsseler Flughäfen lahm, schränkte den Bahn- und U-Bahnverkehr stark ein und schloss die Einwanderungsschalter – was für Reisende, Entsandte und Lieferketten erhebliche Probleme verursachte. Weitere Arbeitsniederlegungen sind angekündigt, daher sollten Unternehmen ihre Notfall- und Homeoffice-Pläne aktualisieren.
EU-Hauptstädte starten Gespräche über „Migrationspakt 2.0“; Belgien fordert Schutzmaßnahmen für Arbeitsmobilität
Euractiv berichtet, dass sich die EU-Minister am 28. September treffen werden, um über einen Nachfolge-„Migrationspakt 2.0“ zu beraten. Belgien befürwortet eine Vereinfachung, besteht jedoch darauf, die wirtschaftsfreundlichen Regeln zur Arbeitsmobilität beizubehalten. Personalverantwortliche sollten sich auf eine weitere Welle von Compliance-Anpassungen einstellen, falls die Gespräche voranschreiten.
Belgien und USA intensivieren Sicherheitszusammenarbeit zur Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität
Belgien hat mit dem FBI und weiteren US-Behörden eine Vereinbarung unterzeichnet, um den Informationsaustausch, KI-gestützte Analysen und gemeinsame Einsatzteams im Hafen von Antwerpen sowie an Flughäfen zu intensivieren. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, die organisierte Kriminalität einzudämmen, könnte aber auch verstärkte Kontrollen für Reisende und Warenlieferungen bedeuten.
Großbritannien aktualisiert Reisehinweise für Belgien und warnt vor Streikrisiko im öffentlichen Dienst am 12. Oktober
Das britische Außenministerium (FCDO) hat am 25. September seine Reisehinweise für Belgien aktualisiert und auf einen landesweiten Streik im öffentlichen Sektor am 12. Oktober hingewiesen. Mögliche Auswirkungen sind Verzögerungen an Flughäfen und Grenzübergängen, weshalb Geschäftsreisende alternative Reisepläne in Betracht ziehen sollten.