
Schlechtes Wetter am Flughafen Teneriffa Nord–Ciudad de La Laguna (TFN) zwang am 1. Oktober vier Flüge zur Umleitung. Laut dem Flughafenbetreiber Aena landete ein Flugzeug aus Málaga auf Gran Canaria, während Flüge aus A Coruña und Lanzarote nach Teneriffa Süd umgeleitet wurden. Auch ein Flug von Gran Canaria nach Teneriffa kehrte um. Trotz des Nebels wurde der Flugbetrieb fortgesetzt, und bis zum Nachmittag wurden keine Flugausfälle gemeldet. Die Umleitungen erinnern daran, dass das bergige Mikroklima der Kanarischen Inseln den Flugplan plötzlich durcheinanderbringen kann – ein Problem für Offshore-Energie- und Telekommunikationstechniker, die häufig über TFN für kurzfristige Einsätze anreisen. Autovermietungen am Flughafen Teneriffa Süd verzeichneten einen Anstieg bei kurzfristigen Einwegmieten, da Passagiere Bodenverbindungen zurück in den Norden der Insel suchten. Reisende mit Anschlussflügen nach Madrid oder Barcelona sollten die Flugstatusanzeigen genau beobachten, da frühere Nebelereignisse am TFN zu Verzögerungen im gesamten Iberia-Netzwerk führten. Eine Entschädigung nach EU-Verordnung 261 ist unwahrscheinlich, da Wetter als außergewöhnlicher Umstand gilt, doch die Airlines sind verpflichtet, Mahlzeiten und gegebenenfalls Unterkunft bereitzustellen. Aena hat in verbesserte ILS-Kategorie-III-Ausrüstung am TFN investiert, doch das hügelige Gelände schränkt deren Wirksamkeit bei dichtem Nebel ein. Mobilitätsmanager sollten in der Übergangszeit von Oktober bis Dezember wetterbedingte Pufferzeiten in ihre Reisepläne einbauen.
Quelle: Tenerife Weekly / Europa Press
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