
Reisende am Flughafen Zürich werden diese Woche neue Selbstbedienungskioske und Kamerastationen bemerken, da die Schweizer Behörden mit dem Live-Test des EU-Ein- und Ausreisesystems (EES) beginnen. Obwohl der offizielle Starttermin der 17. November 2025 ist, haben die Grenzbeamten am 1. November mit einer schrittweisen Einführung begonnen, um die Geräte zu kalibrieren und das Personal vor dem Weihnachtsreiseansturm zu schulen. Die Flughäfen Genf und Basel-Mülhausen folgen später im Monat.
Das EES ersetzt das bisherige System der Passstempel für Drittstaatsangehörige bei der Ein- und Ausreise in den Schengen-Raum. Bei jeder Ankunft werden vier Fingerabdrücke und ein Gesichtsbild erfasst und mit dem elektronischen Chip im Reisepass abgeglichen; Folgeaufenthalte werden an automatischen Gates in Sekundenschnelle überprüft. Die Daten werden drei Jahre lang in einer gemeinsamen EU-Datenbank gespeichert, auf die Einwanderungsbehörden bei der Kontrolle von Überziehungszeiten, Identitätsbetrug oder Terrorwarnungen zugreifen können. Schweizer Staatsbürger, EU/EFTA-Bürger und Inhaber von Schweizer Aufenthaltsbewilligungen nutzen weiterhin die bestehenden E-Gates.
Die Flughafen Zürich AG weist darauf hin, dass die erstmalige Registrierung pro Passagier mehrere Minuten zusätzlich in Anspruch nehmen kann. Mobilitätsmanager sollten Mitarbeiter aus den USA, Großbritannien, Indien und anderen Nicht-EU-Ländern darauf hinweisen, bei der Grenzabfertigung besonders in den Morgenstunden zwischen 07:00 und 10:00 Uhr mehr Zeit einzuplanen. Fluggesellschaften wurden gebeten, die Ankünfte in den ersten zwei Wochen zu staffeln und an Bord Anleitungsvideos zu zeigen.
Für globale Unternehmen liegt der Hauptvorteil in einem vollständig digitalen Ausreiseregister, das die Dokumentation der Aufenthaltsdauer im Schengen-Raum für Entsendemeldungen und steuerliche Schwellenwerte erleichtert. Nachteilig ist, dass jede Überziehung automatisch gemeldet wird, was das Compliance-Risiko für häufig zwischen der Schweiz und benachbarten Nicht-Schengen-Drehkreuzen wie London pendelnde Entsandte erhöht. Arbeitgeber sollten daher ihre Reisetracking-Systeme aktualisieren, um ab 2026, sobald die API verfügbar ist, EES-Daten abrufen zu können.
Die Schweizer Einführung ist Teil einer größeren Schengen-Ausweitung, die am 12. Oktober an den äußeren See- und Landgrenzen begann. ETIAS, die 7-Euro-Reisegenehmigung für visumfreie Staatsangehörige, wurde auf Ende 2026 verschoben, was Unternehmen ein zweijähriges Zeitfenster zur Anpassung ihrer Prozesse verschafft.
Das EES ersetzt das bisherige System der Passstempel für Drittstaatsangehörige bei der Ein- und Ausreise in den Schengen-Raum. Bei jeder Ankunft werden vier Fingerabdrücke und ein Gesichtsbild erfasst und mit dem elektronischen Chip im Reisepass abgeglichen; Folgeaufenthalte werden an automatischen Gates in Sekundenschnelle überprüft. Die Daten werden drei Jahre lang in einer gemeinsamen EU-Datenbank gespeichert, auf die Einwanderungsbehörden bei der Kontrolle von Überziehungszeiten, Identitätsbetrug oder Terrorwarnungen zugreifen können. Schweizer Staatsbürger, EU/EFTA-Bürger und Inhaber von Schweizer Aufenthaltsbewilligungen nutzen weiterhin die bestehenden E-Gates.
Die Flughafen Zürich AG weist darauf hin, dass die erstmalige Registrierung pro Passagier mehrere Minuten zusätzlich in Anspruch nehmen kann. Mobilitätsmanager sollten Mitarbeiter aus den USA, Großbritannien, Indien und anderen Nicht-EU-Ländern darauf hinweisen, bei der Grenzabfertigung besonders in den Morgenstunden zwischen 07:00 und 10:00 Uhr mehr Zeit einzuplanen. Fluggesellschaften wurden gebeten, die Ankünfte in den ersten zwei Wochen zu staffeln und an Bord Anleitungsvideos zu zeigen.
Für globale Unternehmen liegt der Hauptvorteil in einem vollständig digitalen Ausreiseregister, das die Dokumentation der Aufenthaltsdauer im Schengen-Raum für Entsendemeldungen und steuerliche Schwellenwerte erleichtert. Nachteilig ist, dass jede Überziehung automatisch gemeldet wird, was das Compliance-Risiko für häufig zwischen der Schweiz und benachbarten Nicht-Schengen-Drehkreuzen wie London pendelnde Entsandte erhöht. Arbeitgeber sollten daher ihre Reisetracking-Systeme aktualisieren, um ab 2026, sobald die API verfügbar ist, EES-Daten abrufen zu können.
Die Schweizer Einführung ist Teil einer größeren Schengen-Ausweitung, die am 12. Oktober an den äußeren See- und Landgrenzen begann. ETIAS, die 7-Euro-Reisegenehmigung für visumfreie Staatsangehörige, wurde auf Ende 2026 verschoben, was Unternehmen ein zweijähriges Zeitfenster zur Anpassung ihrer Prozesse verschafft.
Quelle: blue News / CERN EES notice