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USA schlägt biometrische Erfassung auf DNA-Ebene für alle Einwanderungsfälle vor – höhere Anforderungen für Inder

Nov. 3, 2025
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USA schlägt biometrische Erfassung auf DNA-Ebene für alle Einwanderungsfälle vor – höhere Anforderungen für Inder
Das US-Heimatschutzministerium (DHS) hat am 2. November einen Entwurf für eine Verordnung veröffentlicht, die die Erfassung biometrischer Daten von Ausländern – darunter auch Indern – erheblich ausweiten würde. Betroffen sind Antragsteller von Visa, Green Cards, Arbeitserlaubnissen oder Einbürgerungen. Die Regelung würde dem DHS erlauben, Fingerabdrücke, Iris- und Gesichtsscans, Stimmprofile und – besonders umstritten – DNA-Proben von Antragstellern jeden Alters zu erheben.

Derzeit wird DNA nur in begrenzten Fällen, etwa bei Familienzusammenführungen oder bei Inhaftierten, verlangt. Sollte die Verordnung in Kraft treten, würden genetische Abstriche im gesamten Einwanderungssystem zur Norm und könnten bei jeder Festnahme durch Einwanderungsbehörden entnommen werden. Das DHS argumentiert, dass erweiterte biometrische Daten die Identitätsprüfung und Betrugsprävention verbessern. Bürgerrechtsorganisationen warnen jedoch vor Datenschutzverletzungen und möglichem Missbrauch genetischer Daten.

USA schlägt biometrische Erfassung auf DNA-Ebene für alle Einwanderungsfälle vor – höhere Anforderungen für Inder


Für indische Unternehmen, die auf US-Arbeitsvisa wie H-1B oder L-1 angewiesen sind, wirft der Vorschlag neue Fragen zu Compliance, Kosten und Datenschutz auf. Arbeitgeber müssen möglicherweise ihre reisenden Führungskräfte über DNA-Tests an US-Grenzübergängen oder bei Verlängerungen von Aufenthaltsgenehmigungen informieren. Einwanderungsanwälte rechnen mit zahlreichen Klagen, die die Umsetzung verzögern oder abschwächen könnten, raten Unternehmen aber, für 2026 längere Bearbeitungszeiten einzuplanen.

Der indische IT-Verband NASSCOM beobachtet die Entwicklung und will Stellungnahmen mit Hinweisen auf „Verhältnismäßigkeit und Gegenseitigkeit“ einreichen. Sollte die US-Regierung den Entwurf umsetzen, könnte New Delhi unter Druck geraten, Sicherheitsgarantien für den Umgang mit genetischen Daten indischer Staatsbürger in US-Strafverfolgungsdatenbanken auszuhandeln.

Der Entwurf liegt für 60 Tage zur öffentlichen Kommentierung vor; das DHS plant eine endgültige Verabschiedung bis Mitte 2026. Verantwortliche für Mobilität sollten die Regelung genau verfolgen, Datenschutzrichtlinien anpassen und Reisende auf die Möglichkeit erweiterter biometrischer Kontrollen an US-Konsulaten und Flughäfen vorbereiten.
Quelle: India Today

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