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Emirates führt 200 Gesichtserkennungskameras am Flughafen Dubai International ein, um passfreie Reisen zu ermöglichen

Nov. 4, 2025
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Emirates führt 200 Gesichtserkennungskameras am Flughafen Dubai International ein, um passfreie Reisen zu ermöglichen
Der Dubai International Airport (DXB) macht einen weiteren Schritt in Richtung nahtloses Reisen: Emirates hat bestätigt, dass 85 Millionen AED investiert wurden, um mehr als 200 biometrisch ausgestattete Kameras im Terminal 3 zu installieren – von den Check-in- und Einwanderungsschaltern bis hin zu Lounge-Eingängen und Boarding-Gates. Die in Zusammenarbeit mit der Generaldirektion für Aufenthalts- und Ausländerangelegenheiten Dubai (GDRFAD) bereitgestellte Technik erkennt das Gesicht eines Reisenden aus einem Meter Entfernung und gleicht es in weniger als einer Sekunde mit der Einwanderungsdatenbank ab. Passagiere, die sich dafür entscheiden, können so alle Kontrollpunkte passieren, ohne Pass oder Bordkarte vorzeigen zu müssen.

Die erste Phase wird laut Emirates bis Mitte Dezember alle Premium-Klassen-Schalter abdecken, die Economy-Bereiche sollen vor der Hochsaison 2025/26 folgen. Reisende können sich bequem über die Emirates-App oder an Self-Service-Kiosken registrieren; Besucher ohne biometrischen Datensatz erhalten bei der Anmeldung ein temporäres Profil, das bei der Einreise in die VAE in einen dauerhaften GDRFAD-Datensatz umgewandelt wird.

Emirates führt 200 Gesichtserkennungskameras am Flughafen Dubai International ein, um passfreie Reisen zu ermöglichen


Emirates gibt an, dass die Initiative die durchschnittliche Dokumentenprüfung von 90 auf unter 15 Sekunden verkürzen kann, wodurch Einwanderungsbeamte sich stärker auf risikoreichere Fälle konzentrieren können und die Warteschlangen im Terminal kürzer werden. Das Projekt ist Teil einer umfassenderen Smart-Gate-Strategie, die bereits 120 elektronische Gates umfasst, die von Dubai Airports und GDRFAD betrieben werden.

Für multinationale Unternehmen, die Mitarbeiter über den UAE-Hub bewegen, bedeuten kürzere Wartezeiten engere Anschlussfenster, ein geringeres Risiko verpasster Flüge und weniger bezahlte Ausfallzeiten für reisende Angestellte. Reiseberater schätzen die Zeitersparnis bei Langstreckenverbindungen auf 25 bis 40 Minuten – ein entscheidender Puffer bei eng getakteten Meetings oder Anschlussflügen nach Afrika und Südasien.

Emirates bestätigte zudem, dass die Gesichtserkennungsdaten im staatlichen ICP-Cloud-System der VAE gespeichert werden und nicht auf den Servern der Fluggesellschaft, um Unternehmensbedenken hinsichtlich DSGVO-ähnlicher Datenschutzbestimmungen für Mitarbeiterdaten zu adressieren. In den nächsten zwei Jahren plant die Airline, das gleiche Single-Token-System auch für Chauffeur-Abholungen und Hotel-Check-ins für Premium-Kunden einzuführen.
Quelle: Emirates Media Centre / Emirates 24|7

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