
Neue Zahlen von Immigration, Refugees and Citizenship Canada (IRCC) zeigen, dass Antragsteller für Besuchervisa aus Indien im Durchschnitt 99 Tage auf eine Entscheidung warten – die längste Wartezeit unter den wichtigsten Herkunftsländern Kanadas. Die Bearbeitungszeit für Super-Visa für Eltern und Großeltern hat sich auf 169 Tage ausgeweitet. Die Daten wurden im Rahmen der Umstellung von IRCC von jährlichen Service-Standards auf „Echtzeit“-Dashboards veröffentlicht, die zeigen, wie lange 80 % der Anträge tatsächlich dauern.
Die verlängerten Wartezeiten fallen mit Ottawas umfassenderem Vorgehen zusammen, die Zahl der temporären Aufenthaltsgenehmigungen zu reduzieren und den Missbrauch von Besuchervisa als Hintertür für Arbeitsgenehmigungen zu bekämpfen. Indien, das etwa 25 % des kanadischen Besuchervisum-Volumens ausmacht, ist von den neuen Sicherheitsprüfungen, die nach diplomatischen Spannungen Anfang des Jahres eingeführt wurden, am stärksten betroffen.
Für kanadische Unternehmen, die indische Kunden, Trainees oder innerbetriebliche Besucher empfangen, stellen die verlängerten Bearbeitungszeiten ein erhebliches Risiko für die Terminplanung dar. Mobility-Teams werden dringend gebeten, Anträge mindestens vier Monate im Voraus einzureichen und Zeit für biometrische Termine sowie mögliche zusätzliche Dokumentanforderungen einzuplanen. Einige Firmen prüfen Alternativen wie die Durchführung von Schulungen in Drittstaaten-Hubs (z. B. Dubai, Singapur) oder die Nutzung der kanadischen Ausnahmen für Geschäftsbesucher, wo möglich.
Einwanderungsanwälte betonen, dass die Durchschnittswerte große Schwankungen verbergen: Anträge mit vorheriger Reisehistorie und soliden finanziellen Bindungen können noch in weniger als sechs Wochen genehmigt werden, während Erstreisende oft länger als die veröffentlichten 99 Tage warten müssen. Interessengruppen fordern von IRCC die Veröffentlichung länderspezifischer Ablehnungsquoten und Begründungen, um die Transparenz zu erhöhen.
Die verlängerten Wartezeiten fallen mit Ottawas umfassenderem Vorgehen zusammen, die Zahl der temporären Aufenthaltsgenehmigungen zu reduzieren und den Missbrauch von Besuchervisa als Hintertür für Arbeitsgenehmigungen zu bekämpfen. Indien, das etwa 25 % des kanadischen Besuchervisum-Volumens ausmacht, ist von den neuen Sicherheitsprüfungen, die nach diplomatischen Spannungen Anfang des Jahres eingeführt wurden, am stärksten betroffen.
Für kanadische Unternehmen, die indische Kunden, Trainees oder innerbetriebliche Besucher empfangen, stellen die verlängerten Bearbeitungszeiten ein erhebliches Risiko für die Terminplanung dar. Mobility-Teams werden dringend gebeten, Anträge mindestens vier Monate im Voraus einzureichen und Zeit für biometrische Termine sowie mögliche zusätzliche Dokumentanforderungen einzuplanen. Einige Firmen prüfen Alternativen wie die Durchführung von Schulungen in Drittstaaten-Hubs (z. B. Dubai, Singapur) oder die Nutzung der kanadischen Ausnahmen für Geschäftsbesucher, wo möglich.
Einwanderungsanwälte betonen, dass die Durchschnittswerte große Schwankungen verbergen: Anträge mit vorheriger Reisehistorie und soliden finanziellen Bindungen können noch in weniger als sechs Wochen genehmigt werden, während Erstreisende oft länger als die veröffentlichten 99 Tage warten müssen. Interessengruppen fordern von IRCC die Veröffentlichung länderspezifischer Ablehnungsquoten und Begründungen, um die Transparenz zu erhöhen.
Quelle: Business Standard
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