
Amnesty International hat am 6. November Alarm geschlagen und eine dringende Aktion gestartet, in der das von Ottawa vorgeschlagene Gesetz „Strong Borders Act“ (Gesetzentwurf C-12) als Bedrohung für die Verfahrensrechte von Asylsuchenden eingestuft wird. Das Gesetz würde Personen, die länger als ein Jahr in Kanada leben, den Zugang zu einer vollständigen Anhörung vor dem Einwanderungs- und Flüchtlingsgericht verwehren und sie stattdessen zu einer Risikobewertung vor der Abschiebung weiterleiten, die historisch gesehen eine geringere Anerkennungsrate aufweist.
Die Gesetzgebung gewährt zudem weitreichende Befugnisse an Minister, Einwanderungsdokumente auszusetzen oder zu widerrufen und Daten zwischen Vollzugsbehörden auszutauschen. Befürworter in der Regierung argumentieren, dass diese Maßnahmen betrügerische Anträge abschrecken und helfen werden, einen Rückstau von über 280.000 Fällen abzubauen. Menschenrechtsorganisationen hingegen warnen, dass das Gesetz Kanadas Verpflichtungen aus der Flüchtlingskonvention verletzt und zu einer Zurückweisung von Schutzsuchenden (Refoulement) führen könnte.
Sollte das Gesetz verabschiedet werden, müssen Fachkräfte im Bereich Mobilität mit schnelleren – aber möglicherweise strengeren – Entscheidungen bei Mitarbeitenden oder Bewerbern mit anhängigen Flüchtlingsanträgen rechnen. Organisationen, die humanitäre Arbeitskräfte bei der Umsiedlung unterstützen, sollten ihre Notfallpläne anpassen, einschließlich Budgets für Rechtsbeistand und psychische Gesundheitsversorgung.
Der Gesetzentwurf befindet sich derzeit im Unterhaus; Einwanderungsanwälte erwarten eine intensive Prüfung im Ausschuss sowie mögliche verfassungsrechtliche Anfechtungen. Unternehmen, die Antragsteller mit Arbeitserlaubnis beschäftigen, wird geraten, den Status ihrer Mitarbeitenden genau zu verfolgen und alternative Strategien für Arbeitserlaubnisse vorzubereiten, falls der Status verloren geht.
Über die unmittelbaren operativen Auswirkungen hinaus signalisiert die Debatte ein härteres politisches Klima an den Grenzen – ein Faktor, den globale Mobilitätsteams bei der Planung von Kanada-Umzügen im Jahr 2026 berücksichtigen müssen.
Die Gesetzgebung gewährt zudem weitreichende Befugnisse an Minister, Einwanderungsdokumente auszusetzen oder zu widerrufen und Daten zwischen Vollzugsbehörden auszutauschen. Befürworter in der Regierung argumentieren, dass diese Maßnahmen betrügerische Anträge abschrecken und helfen werden, einen Rückstau von über 280.000 Fällen abzubauen. Menschenrechtsorganisationen hingegen warnen, dass das Gesetz Kanadas Verpflichtungen aus der Flüchtlingskonvention verletzt und zu einer Zurückweisung von Schutzsuchenden (Refoulement) führen könnte.
Sollte das Gesetz verabschiedet werden, müssen Fachkräfte im Bereich Mobilität mit schnelleren – aber möglicherweise strengeren – Entscheidungen bei Mitarbeitenden oder Bewerbern mit anhängigen Flüchtlingsanträgen rechnen. Organisationen, die humanitäre Arbeitskräfte bei der Umsiedlung unterstützen, sollten ihre Notfallpläne anpassen, einschließlich Budgets für Rechtsbeistand und psychische Gesundheitsversorgung.
Der Gesetzentwurf befindet sich derzeit im Unterhaus; Einwanderungsanwälte erwarten eine intensive Prüfung im Ausschuss sowie mögliche verfassungsrechtliche Anfechtungen. Unternehmen, die Antragsteller mit Arbeitserlaubnis beschäftigen, wird geraten, den Status ihrer Mitarbeitenden genau zu verfolgen und alternative Strategien für Arbeitserlaubnisse vorzubereiten, falls der Status verloren geht.
Über die unmittelbaren operativen Auswirkungen hinaus signalisiert die Debatte ein härteres politisches Klima an den Grenzen – ein Faktor, den globale Mobilitätsteams bei der Planung von Kanada-Umzügen im Jahr 2026 berücksichtigen müssen.
Quelle: Amnesty International Canada