
Aktuelle Zahlen des stellvertretenden Migrationsministers Nikolas Ioannides zeigen, dass Russen 40.735 der insgesamt 175.677 gültigen Aufenthaltstitel für Drittstaatsangehörige in Zypern besitzen – das sind über 23 % aller Genehmigungen. Auf den Plätzen folgen Staatsbürger aus Großbritannien (16.279), Nepal (15.607), Indien (14.237) und Syrien (12.868).
Trotz der großen legalen Bevölkerung kämpft das Ministerium mit 16.000 anhängigen Asylanträgen und weiteren 6.500 Migrationsfällen vor Gericht. Ioannides betonte, dass 70 % der Asylanträge letztlich abgelehnt werden, was die Bedeutung effektiver Berufungs- und Rückführungsmechanismen unterstreicht.
Der Plan des Ministeriums für 2026 sieht 8 Millionen Euro zur Stärkung der Rückkehrpolitik und 17,3 Millionen Euro für den Ausbau neuer Unterkünfte für Migranten vor. Laufende Projekte reichen von der Digitalisierung des Standesamts und der Migrationsbehörde bis hin zur Ausgabe biometrischer Aufenthaltstitel der nächsten Generation.
Zudem werden mehrere neue Visapfade eingeführt, darunter die EU Blue Card für hochqualifizierte Fachkräfte sowie ein „Visitor Scheme“, das ausländischen Auszubildenden den Besuch akkreditierter maritime und Luftfahrtakademien ermöglicht. Die Reformen zielen darauf ab, Zypern vor dem erwarteten Schengen-Beitritt 2027 an die EU-Mobilitätsstandards anzupassen.
Unternehmen, die russische und andere Nicht-EU-Beschäftigte einstellen, sollten mit schnelleren, aber datenbasierten Compliance-Prüfungen rechnen, sobald das biometrische ID-Projekt startet. Personalabteilungen wird empfohlen, ihre Dokumentenaufbewahrung zu überprüfen und sich auf Online-Verlängerungen vorzubereiten.
Trotz der großen legalen Bevölkerung kämpft das Ministerium mit 16.000 anhängigen Asylanträgen und weiteren 6.500 Migrationsfällen vor Gericht. Ioannides betonte, dass 70 % der Asylanträge letztlich abgelehnt werden, was die Bedeutung effektiver Berufungs- und Rückführungsmechanismen unterstreicht.
Der Plan des Ministeriums für 2026 sieht 8 Millionen Euro zur Stärkung der Rückkehrpolitik und 17,3 Millionen Euro für den Ausbau neuer Unterkünfte für Migranten vor. Laufende Projekte reichen von der Digitalisierung des Standesamts und der Migrationsbehörde bis hin zur Ausgabe biometrischer Aufenthaltstitel der nächsten Generation.
Zudem werden mehrere neue Visapfade eingeführt, darunter die EU Blue Card für hochqualifizierte Fachkräfte sowie ein „Visitor Scheme“, das ausländischen Auszubildenden den Besuch akkreditierter maritime und Luftfahrtakademien ermöglicht. Die Reformen zielen darauf ab, Zypern vor dem erwarteten Schengen-Beitritt 2027 an die EU-Mobilitätsstandards anzupassen.
Unternehmen, die russische und andere Nicht-EU-Beschäftigte einstellen, sollten mit schnelleren, aber datenbasierten Compliance-Prüfungen rechnen, sobald das biometrische ID-Projekt startet. Personalabteilungen wird empfohlen, ihre Dokumentenaufbewahrung zu überprüfen und sich auf Online-Verlängerungen vorzubereiten.
Quelle: In-Cyprus/Philenews
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