
Auf dem Cyprus Forum 2025 am 6. November erklärte der stellvertretende Minister für Migration und internationalen Schutz, Dr. Nicholas Ioannides, dass inzwischen mehr als 150.000 Drittstaatsangehörige aus Arbeits-, Studien- oder familiären Gründen in Zypern leben, während weitere 30.000 Menschen Asylsuchende oder Schutzberechtigte sind.
Ioannides nutzte die Gelegenheit, um die Migrationsprioritäten der Regierung im Vorfeld der rotierenden EU-Ratspräsidentschaft der Insel im Jahr 2026 darzulegen. Im Mittelpunkt steht die Umsetzung des neu vereinbarten EU-Pakts für Migration und Asyl, der schnellere Asylverfahren, einen verpflichtenden Solidaritätsmechanismus für Umsiedlungen, strengere Rückführungsregeln und klarere Kriterien zur Definition eines „sicheren Drittstaates“ vorsieht. Zypern will die praktische Umsetzung des Pakts vorantreiben und hat seit März 2023 bereits fast 3.000 Asylsuchende in andere Mitgliedstaaten umgesiedelt.
Der Minister bestätigte, dass eine Nationale Integrationsstrategie fertiggestellt wurde und noch in diesem Monat in die öffentliche Konsultation geht, bevor sie dem Kabinett zur Genehmigung vorgelegt wird. Die Strategie setzt messbare Ziele für Sprachkurse, den Zugang zum Arbeitsmarkt und Antidiskriminierungsmaßnahmen und wird durch Investitionen in Aufnahme- und Vorab-Abschiebeeinrichtungen unterstützt – die erste davon steht kurz vor der Fertigstellung in Limnatis im Bezirk Larnaka.
Auch die Rückkehrpolitik bleibt zentral: Fast 11.000 irreguläre Migranten verließen Zypern im Jahr 2024, und die Zahl für die ersten neun Monate 2025 nähert sich bereits 10.000. Ioannides argumentierte, dass die hohe Ablehnungsquote (etwa 95 %) die Funktionsfähigkeit des Asylsystems schützt und Ressourcen für echte Flüchtlinge freisetzt.
Für Arbeitgeber ist die wichtigste Botschaft, dass Zypern strengere Grenzkontrollen mit erweiterten legalen Migrationswegen zur Deckung von Fachkräftemangel verbinden will. Unternehmen können daher klarere Wege für innerbetriebliche Versetzungen und Saisonarbeitskräfte erwarten, aber auch strengere Kontrollen zur Einhaltung der Arbeitserlaubnisregelungen. Firmen, die planen, Mitarbeiter nach Zypern zu entsenden, sollten die bevorstehende Integrationsstrategie im Blick behalten, die neue Verpflichtungen zu Sprachkursen und Sozialversicherungseinschreibungen festlegt und die Personalpolitik entsprechend anpasst.
Ioannides nutzte die Gelegenheit, um die Migrationsprioritäten der Regierung im Vorfeld der rotierenden EU-Ratspräsidentschaft der Insel im Jahr 2026 darzulegen. Im Mittelpunkt steht die Umsetzung des neu vereinbarten EU-Pakts für Migration und Asyl, der schnellere Asylverfahren, einen verpflichtenden Solidaritätsmechanismus für Umsiedlungen, strengere Rückführungsregeln und klarere Kriterien zur Definition eines „sicheren Drittstaates“ vorsieht. Zypern will die praktische Umsetzung des Pakts vorantreiben und hat seit März 2023 bereits fast 3.000 Asylsuchende in andere Mitgliedstaaten umgesiedelt.
Der Minister bestätigte, dass eine Nationale Integrationsstrategie fertiggestellt wurde und noch in diesem Monat in die öffentliche Konsultation geht, bevor sie dem Kabinett zur Genehmigung vorgelegt wird. Die Strategie setzt messbare Ziele für Sprachkurse, den Zugang zum Arbeitsmarkt und Antidiskriminierungsmaßnahmen und wird durch Investitionen in Aufnahme- und Vorab-Abschiebeeinrichtungen unterstützt – die erste davon steht kurz vor der Fertigstellung in Limnatis im Bezirk Larnaka.
Auch die Rückkehrpolitik bleibt zentral: Fast 11.000 irreguläre Migranten verließen Zypern im Jahr 2024, und die Zahl für die ersten neun Monate 2025 nähert sich bereits 10.000. Ioannides argumentierte, dass die hohe Ablehnungsquote (etwa 95 %) die Funktionsfähigkeit des Asylsystems schützt und Ressourcen für echte Flüchtlinge freisetzt.
Für Arbeitgeber ist die wichtigste Botschaft, dass Zypern strengere Grenzkontrollen mit erweiterten legalen Migrationswegen zur Deckung von Fachkräftemangel verbinden will. Unternehmen können daher klarere Wege für innerbetriebliche Versetzungen und Saisonarbeitskräfte erwarten, aber auch strengere Kontrollen zur Einhaltung der Arbeitserlaubnisregelungen. Firmen, die planen, Mitarbeiter nach Zypern zu entsenden, sollten die bevorstehende Integrationsstrategie im Blick behalten, die neue Verpflichtungen zu Sprachkursen und Sozialversicherungseinschreibungen festlegt und die Personalpolitik entsprechend anpasst.
Quelle: In-Cyprus