
Die Nationale Einwanderungsbehörde (NIA) hat am 12. November einen weiteren wichtigen Schritt zur Digitalisierung der chinesischen Grenzkontrollen unternommen und an 12 Grenzübergängen „intelligente Zollabfertigung“ eingeführt. Die neuen biometrischen Kontrollspuren – unter anderem an Verkehrsknotenpunkten wie Shanghai Hongqiao, Xiamen Gaoqi, Fuzhou Changle und Shenzhen Huanggang – nutzen hochauflösende Kameras, um die Gesichtszüge der Reisenden zu erfassen und diese in Echtzeit mit verschlüsselten Pass- und Fingerabdruckdaten abzugleichen.
Für Nutzer, die zustimmen, verläuft der Prozess schnell: Reisende scannen ihren Pass, blicken kurz in die Kamera und passieren die Kontrolle, sofern das System keine Auffälligkeiten erkennt – ein Vorgang, der laut Behörden weniger als acht Sekunden dauert. Anspruchsberechtigt sind Festlandbewohner, Einwohner Hongkongs und Macaos (einschließlich Inhaber nicht-chinesischer Pässe) sowie Taiwan-Bewohner. Ausländische Besucher können weiterhin die manuell besetzten Kontrollstellen nutzen, doch die NIA hat angekündigt, den Service schrittweise auch für häufig reisende Ausländer auszuweiten, sobald die Zuverlässigkeit der Technik gesichert ist.
Die Einführung der biometrischen Kontrollen ist Teil eines zehn Punkte umfassenden Modernisierungspakets für die Einwanderung, das Anfang des Monats vorgestellt wurde. Weitere Maßnahmen – wie Online-Ankunftskarten und eine erweiterte 240-Stunden-Visafreiheit für den Transit – treten am 20. November in Kraft. Die Behörde hat sich jedoch entschieden, die intelligenten Kontrollspuren vor dem Reiseansturm zum Jahresende vorzuziehen. Im Jahr 2024 wurden an den Festland-Grenzübergängen 6,1 Milliarden Ein- und Ausreisen registriert; die Behörden erwarten, dass das Verkehrsaufkommen 2025 das Vorkrisenniveau übersteigen wird.
Flughäfen und Fluggesellschaften beobachten die Entwicklung genau. Schnellere Abfertigungszeiten können die Standzeiten der Flugzeuge verkürzen und das Risiko verpasster Anschlussflüge reduzieren – entscheidende Faktoren auf stark frequentierten Geschäftsreisestrecken wie Shanghai–Tokio und Shenzhen–Singapur. Multinationale Mobilitätsmanager sollten ihre Mitarbeiter darauf hinweisen, dass die Anmeldung freiwillig ist, aber die Speicherung biometrischer Daten durch die chinesische Grenzbehörde für zukünftige Besuche voraussetzt.
Das Pilotprojekt signalisiert zudem Pekings Absicht, künstliche Intelligenz stärker in die Grenzverwaltung zu integrieren. Datenschützer weisen darauf hin, dass China bereits eine der weltweit größten biometrischen Datenbanken unterhält, während die Behörden betonen, dass die Gesichtserkennung freiwillig ist und dem chinesischen Gesetz zum Schutz personenbezogener Daten unterliegt. Unternehmen, die Mitarbeiter nach China entsenden, müssen daher ihre Datenschutzrichtlinien und Reisebestimmungen an die neue Realität berührungsloser, kameraunterstützter Grenzkontrollen anpassen.
Für Nutzer, die zustimmen, verläuft der Prozess schnell: Reisende scannen ihren Pass, blicken kurz in die Kamera und passieren die Kontrolle, sofern das System keine Auffälligkeiten erkennt – ein Vorgang, der laut Behörden weniger als acht Sekunden dauert. Anspruchsberechtigt sind Festlandbewohner, Einwohner Hongkongs und Macaos (einschließlich Inhaber nicht-chinesischer Pässe) sowie Taiwan-Bewohner. Ausländische Besucher können weiterhin die manuell besetzten Kontrollstellen nutzen, doch die NIA hat angekündigt, den Service schrittweise auch für häufig reisende Ausländer auszuweiten, sobald die Zuverlässigkeit der Technik gesichert ist.
Die Einführung der biometrischen Kontrollen ist Teil eines zehn Punkte umfassenden Modernisierungspakets für die Einwanderung, das Anfang des Monats vorgestellt wurde. Weitere Maßnahmen – wie Online-Ankunftskarten und eine erweiterte 240-Stunden-Visafreiheit für den Transit – treten am 20. November in Kraft. Die Behörde hat sich jedoch entschieden, die intelligenten Kontrollspuren vor dem Reiseansturm zum Jahresende vorzuziehen. Im Jahr 2024 wurden an den Festland-Grenzübergängen 6,1 Milliarden Ein- und Ausreisen registriert; die Behörden erwarten, dass das Verkehrsaufkommen 2025 das Vorkrisenniveau übersteigen wird.
Flughäfen und Fluggesellschaften beobachten die Entwicklung genau. Schnellere Abfertigungszeiten können die Standzeiten der Flugzeuge verkürzen und das Risiko verpasster Anschlussflüge reduzieren – entscheidende Faktoren auf stark frequentierten Geschäftsreisestrecken wie Shanghai–Tokio und Shenzhen–Singapur. Multinationale Mobilitätsmanager sollten ihre Mitarbeiter darauf hinweisen, dass die Anmeldung freiwillig ist, aber die Speicherung biometrischer Daten durch die chinesische Grenzbehörde für zukünftige Besuche voraussetzt.
Das Pilotprojekt signalisiert zudem Pekings Absicht, künstliche Intelligenz stärker in die Grenzverwaltung zu integrieren. Datenschützer weisen darauf hin, dass China bereits eine der weltweit größten biometrischen Datenbanken unterhält, während die Behörden betonen, dass die Gesichtserkennung freiwillig ist und dem chinesischen Gesetz zum Schutz personenbezogener Daten unterliegt. Unternehmen, die Mitarbeiter nach China entsenden, müssen daher ihre Datenschutzrichtlinien und Reisebestimmungen an die neue Realität berührungsloser, kameraunterstützter Grenzkontrollen anpassen.
Quelle: Passenger Terminal Today
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