Vierstündiger Streik legt die Flughäfen Fiumicino und Ciampino in Rom lahm und sorgt für Verzögerungen am Mittag
Fluglotsen, easyJet und Volotea planen für den 14. November Streiks in ganz Italien
Italien drängt die EU, die E-Commerce-Paketabgabe auf 2026 vorzuziehen
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EU stellt Solidaritätsmittel und Drohnentechnologie bereit, um Italien bei der Bewältigung hoher Migrantenzahlen zu unterstützen
Die Europäische Kommission bestätigte am 11. November, dass Italien ab Mitte 2026, wenn der neue Migrations- und Asylpakt in Kraft tritt, für den EU-„Solidaritätspool“ infrage kommt. Das Programm ermöglicht es Rom, entweder die Umsiedlung von Asylsuchenden zu beantragen oder gezielte Finanzhilfen zu erhalten, da die Zahl der Migrantenankünfte weiterhin hoch ist. Brüssel wird zudem eine Ausschreibung über 250 Millionen Euro für Drohnen und Anti-Drohnen-Technik starten, um die Grenzsicherung zu verstärken. Mit diesen Maßnahmen soll der Druck auf Italiens Aufnahmesystem verringert und langfristig die häufigen Ad-hoc-Grenzkontrollen, die Geschäftsreisen erschweren, reduziert werden.
Lega drängt auf neues „Sicherheitsdekret“, das das Recht auf Familienzusammenführung einschränken würde
Am 11. November erklärte Vizepremier Matteo Salvini, die Lega arbeite an einem neuen „Sicherheitsdekret“, das die Einwanderungsregeln verschärfen soll, insbesondere durch eine Beschränkung der Familienzusammenführungsvisa auf Ehepartner und minderjährige Kinder. Der Vorschlag, der noch innerhalb der Koalition diskutiert wird, folgt auf zwei kürzlich verabschiedete Einwanderungsgesetze und könnte Unternehmensverlagerungen erschweren, falls erwachsene Angehörige ausgeschlossen werden. Arbeitgeber und NGOs warnen, dass der Plan im Widerspruch zu EU-Richtlinien zur Familienzusammenführung stehen könnte.
Konkurrenzierende landesweite Streiks gefährden Reisen in Italien Ende November
Die USB hat für den 28. November einen 24-stündigen Generalstreik angekündigt, während die CGIL einen landesweiten Streik am 12. Dezember plant. Verkehrsgewerkschaften schließen sich solchen Ausständen häufig an, was zu erheblichen Störungen bei Flügen, Zügen und dem städtischen Nahverkehr führen kann. Unternehmen mit Mitarbeitern, die an diesen Tagen nach oder innerhalb Italiens reisen, sollten mit Ausfällen rechnen und zusätzliche Zeitpuffer in ihre Planungen einbauen.