
Nur 48 Stunden nach dem Streik am Flughafen Rom bereitet sich Italiens Reisebranche auf eine neue Welle von Störungen vor: Die Hauptgewerkschaft der Fluglotsen (UNICA) hat für Freitag, den 14. November, einen landesweiten vierstündigen Streik von 13:00 bis 17:00 Uhr Ortszeit angekündigt. Zeitgleich legen die Kabinenbesatzungen von Volotea für 24 Stunden die Arbeit nieder, während easyJet-Mitarbeiter ebenfalls von 13:00 bis 17:00 Uhr streiken.
Im Gegensatz zum Streik am Mittwoch, der nur Rom betraf, wird die Aktion am Freitag den gesamten italienischen Luftraum unter ENAV-Verwaltung beeinträchtigen. Dies könnte dutzende Überflüge sowie nationale und internationale Flüge lahmlegen. Planer der Geschäftsfliegerei weisen darauf hin, dass die Kontrollzentralen in Mailand (Milano ACC) und Brindisi (Brindisi ACC) nur mit Minimalbesetzung arbeiten werden, was die Wahrscheinlichkeit von Slot-Beschränkungen an Drehkreuzen wie Mailand-Linate, Venedig und Neapel erhöht.
Reisende mit zeitkritischen Terminen sollten, wenn möglich, auf die Bahn ausweichen: Trenitalia wird die Kapazitäten auf den Hochgeschwindigkeitsstrecken zwischen Mailand, Rom und Neapel erhöhen, allerdings sind die Plätze aufgrund von Gruppenbuchungen für das Rugbyspiel Italien gegen Neuseeland am selben Wochenende in Rom bereits knapp. Geschäftsreisende sollten zudem in Erwägung ziehen, einen 24-Stunden-Support für Reisende an Nebenflughäfen zu aktivieren – diese verlieren bei nationalen Fluglotsenstreiks traditionell als erste ihre Slots.
Hintergrund der Streiks sind Gehaltsanpassungen. Die Verhandlungen über die Bezahlung der Fluglotsen stocken wegen Streitigkeiten um Inflationsausgleichsklauseln, während die Gewerkschaften von Volotea und easyJet auf einheitliche Dienstpläne drängen. Angesichts des europaweiten Mangels an Fluglotsen, der den Gewerkschaften Verhandlungsmacht verleiht, rechnen Experten mit weiteren Arbeitsniederlegungen bis ins Jahr 2026, sofern die Gespräche nicht beschleunigt werden.
Für Mobilitätsprogramme werden folgende Maßnahmen empfohlen: kritische Mitarbeiter auf Flüge vor 13:00 Uhr umbuchen, flexible Routen über Drehkreuze in den Nachbarländern Frankreich, Schweiz oder Österreich genehmigen sowie Tageshotelraten in der Nähe von Mailand-Malpensa und Rom-Fiumicino für Bereitschaftsteams vorab verhandeln.
Im Gegensatz zum Streik am Mittwoch, der nur Rom betraf, wird die Aktion am Freitag den gesamten italienischen Luftraum unter ENAV-Verwaltung beeinträchtigen. Dies könnte dutzende Überflüge sowie nationale und internationale Flüge lahmlegen. Planer der Geschäftsfliegerei weisen darauf hin, dass die Kontrollzentralen in Mailand (Milano ACC) und Brindisi (Brindisi ACC) nur mit Minimalbesetzung arbeiten werden, was die Wahrscheinlichkeit von Slot-Beschränkungen an Drehkreuzen wie Mailand-Linate, Venedig und Neapel erhöht.
Reisende mit zeitkritischen Terminen sollten, wenn möglich, auf die Bahn ausweichen: Trenitalia wird die Kapazitäten auf den Hochgeschwindigkeitsstrecken zwischen Mailand, Rom und Neapel erhöhen, allerdings sind die Plätze aufgrund von Gruppenbuchungen für das Rugbyspiel Italien gegen Neuseeland am selben Wochenende in Rom bereits knapp. Geschäftsreisende sollten zudem in Erwägung ziehen, einen 24-Stunden-Support für Reisende an Nebenflughäfen zu aktivieren – diese verlieren bei nationalen Fluglotsenstreiks traditionell als erste ihre Slots.
Hintergrund der Streiks sind Gehaltsanpassungen. Die Verhandlungen über die Bezahlung der Fluglotsen stocken wegen Streitigkeiten um Inflationsausgleichsklauseln, während die Gewerkschaften von Volotea und easyJet auf einheitliche Dienstpläne drängen. Angesichts des europaweiten Mangels an Fluglotsen, der den Gewerkschaften Verhandlungsmacht verleiht, rechnen Experten mit weiteren Arbeitsniederlegungen bis ins Jahr 2026, sofern die Gespräche nicht beschleunigt werden.
Für Mobilitätsprogramme werden folgende Maßnahmen empfohlen: kritische Mitarbeiter auf Flüge vor 13:00 Uhr umbuchen, flexible Routen über Drehkreuze in den Nachbarländern Frankreich, Schweiz oder Österreich genehmigen sowie Tageshotelraten in der Nähe von Mailand-Malpensa und Rom-Fiumicino für Bereitschaftsteams vorab verhandeln.
Quelle: Cain Travel Blog