
Die polnische Grenzschutzbehörde (SG) veröffentlichte am 13. November ihren täglichen Einsatzbericht, der 39 versuchte illegale Grenzübertritte aus Belarus innerhalb der letzten 24 Stunden dokumentiert. Zudem wurden Daten zu den seit dem 7. Juli wieder eingeführten temporären Kontrollen an den normalerweise offenen Schengen-Grenzen Polens zu Deutschland und Litauen bekanntgegeben. Am 12. November kontrollierten die Beamten 6.900 Reisende und 3.100 Fahrzeuge aus Deutschland sowie 4.300 Reisende und 2.800 Fahrzeuge aus Litauen. Drei Personen wurde die Einreise verweigert, drei weitere wurden aufgrund offener Haftbefehle festgenommen.
Diese Zahlen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem das Innenministerium die inner-schengenischen Kontrollen mindestens bis zum 4. April 2026 verlängert hat. Begründet wird dies mit dem anhaltenden Druck durch organisierte Schmuggelnetzwerke, die mit belarussischen und russischen Behörden in Verbindung stehen. Die seit Juni 2024 bestehende 78 Kilometer lange Pufferzone entlang der belarussischen Grenze bleibt ebenfalls bestehen. Arbeitgeber mit grenzüberschreitenden Personalwechseln müssen daher weiterhin mit möglichen Stichprobenkontrollen rechnen, die die Reisezeit mit Bus oder Kleinbus um 30 bis 60 Minuten verlängern können.
Logistikunternehmen spüren die Auswirkungen bereits deutlich: Vertreter des Straßentransportverbands (ZMPD) berichten, dass ostwärts fahrende Lkw am einzigen offenen Frachtübergang Koroszczyn bis zu acht Tage in Warteschlangen stehen. Der Verband fordert das Finanzministerium auf, mehr Zollbeamte einzusetzen und einen zusätzlichen „grünen Korridor“ für Waren aus der EU zu öffnen.
Aus Fürsorgepflicht sollten Personalabteilungen reisende Mitarbeiter daran erinnern, dass das Überqueren der Grenze an nicht autorisierten Stellen in der Pufferzone mit Bußgeldern von bis zu 15.000 PLN geahndet wird und den Versicherungsschutz des Unternehmens gefährden kann. Ausländische Mitarbeiter, die in der betroffenen Region wohnen, sollten ihre Aufenthaltstitel stets griffbereit haben; die SG führte in der vergangenen Woche 52 unangekündigte Ausweiskontrollen durch.
Während die Regierung betont, dass die Maßnahmen mit dem Schengener Grenzkodex vereinbar sind, hat Brüssel angekündigt, die Begründungen Polens alle drei Monate zu überprüfen. Mobilitätsmanager sollten künftige Verlängerungen aufmerksam verfolgen, da sich die Dokumentationsanforderungen ändern könnten.
Diese Zahlen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem das Innenministerium die inner-schengenischen Kontrollen mindestens bis zum 4. April 2026 verlängert hat. Begründet wird dies mit dem anhaltenden Druck durch organisierte Schmuggelnetzwerke, die mit belarussischen und russischen Behörden in Verbindung stehen. Die seit Juni 2024 bestehende 78 Kilometer lange Pufferzone entlang der belarussischen Grenze bleibt ebenfalls bestehen. Arbeitgeber mit grenzüberschreitenden Personalwechseln müssen daher weiterhin mit möglichen Stichprobenkontrollen rechnen, die die Reisezeit mit Bus oder Kleinbus um 30 bis 60 Minuten verlängern können.
Logistikunternehmen spüren die Auswirkungen bereits deutlich: Vertreter des Straßentransportverbands (ZMPD) berichten, dass ostwärts fahrende Lkw am einzigen offenen Frachtübergang Koroszczyn bis zu acht Tage in Warteschlangen stehen. Der Verband fordert das Finanzministerium auf, mehr Zollbeamte einzusetzen und einen zusätzlichen „grünen Korridor“ für Waren aus der EU zu öffnen.
Aus Fürsorgepflicht sollten Personalabteilungen reisende Mitarbeiter daran erinnern, dass das Überqueren der Grenze an nicht autorisierten Stellen in der Pufferzone mit Bußgeldern von bis zu 15.000 PLN geahndet wird und den Versicherungsschutz des Unternehmens gefährden kann. Ausländische Mitarbeiter, die in der betroffenen Region wohnen, sollten ihre Aufenthaltstitel stets griffbereit haben; die SG führte in der vergangenen Woche 52 unangekündigte Ausweiskontrollen durch.
Während die Regierung betont, dass die Maßnahmen mit dem Schengener Grenzkodex vereinbar sind, hat Brüssel angekündigt, die Begründungen Polens alle drei Monate zu überprüfen. Mobilitätsmanager sollten künftige Verlängerungen aufmerksam verfolgen, da sich die Dokumentationsanforderungen ändern könnten.
Quelle: Tysol.pl
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