
Die belarussische Nachrichtenagentur BelTA berichtete am 10. November von massiven Staus am Grenzübergang Kozlowitschi–Kukuryki, wo etwa 3.000 Fahrzeuge – hauptsächlich zurückkehrende polnische Touristen und Arbeitsmigranten – auf die Einreise nach Polen warteten. Der Engpass entstand nach einem dreitägigen Brückentag-Wochenende zu Allerheiligen und dem Unabhängigkeitstag, das einen Rekord an Grenzübertritten verzeichnete.
Ursachen: Polnische Grenzbeamte wurden zur Bewältigung erwarteter Demonstrationen in Warschau umdisponiert, sodass nur sieben von zwölf Kontrollstellen geöffnet waren. Gleichzeitig kam es im belarussischen Zollsystem zu einem dreistündigen IT-Ausfall. Der Lkw-Verkehr lief dank der EU-„Grünen Korridore“ normal weiter, doch der Personenverkehr kam nahezu zum Erliegen, mit Wartezeiten von über 18 Stunden.
Auswirkungen auf die Wirtschaft: Der Stau verzögerte Just-in-Time-Lieferungen für polnische Automobilzulieferer in Białystok und Łódź, was einige Fabriken zwang, auf Luftfracht auszuweichen. Logistikunternehmen schätzen zusätzliche Transportkosten von rund 400 Euro pro Lkw durch Standzeiten und Überstunden der Fahrer.
Entlastungsmaßnahmen: Das polnische Innenministerium genehmigte eine vorübergehende Umleitung von Touristenfahrzeugen zum kleineren Grenzübergang Terespol. Die belarussischen Behörden bringen wartende Passagiere mit Bussen zu beheizten Unterkünften, da die nächtlichen Temperaturen unter den Gefrierpunkt fallen. Offizielle gehen davon aus, dass sich der Verkehrsfluss bis Mitte der Woche normalisiert, sobald das Nachfeiertagsaufkommen abnimmt.
Empfehlungen: Unternehmen, die Waren über diesen Korridor transportieren, sollten eine 24-Stunden-Pufferzeit in ihre Lieferpläne einbauen und die Echtzeit-Updates des polnischen Grenzschutzes über den #granica-Kanal verfolgen. Reisende sollten Snacks, Wasser und volle Tankfüllungen mitführen und als Alternative den Zug-Shuttle in Brest in Betracht ziehen.
Ursachen: Polnische Grenzbeamte wurden zur Bewältigung erwarteter Demonstrationen in Warschau umdisponiert, sodass nur sieben von zwölf Kontrollstellen geöffnet waren. Gleichzeitig kam es im belarussischen Zollsystem zu einem dreistündigen IT-Ausfall. Der Lkw-Verkehr lief dank der EU-„Grünen Korridore“ normal weiter, doch der Personenverkehr kam nahezu zum Erliegen, mit Wartezeiten von über 18 Stunden.
Auswirkungen auf die Wirtschaft: Der Stau verzögerte Just-in-Time-Lieferungen für polnische Automobilzulieferer in Białystok und Łódź, was einige Fabriken zwang, auf Luftfracht auszuweichen. Logistikunternehmen schätzen zusätzliche Transportkosten von rund 400 Euro pro Lkw durch Standzeiten und Überstunden der Fahrer.
Entlastungsmaßnahmen: Das polnische Innenministerium genehmigte eine vorübergehende Umleitung von Touristenfahrzeugen zum kleineren Grenzübergang Terespol. Die belarussischen Behörden bringen wartende Passagiere mit Bussen zu beheizten Unterkünften, da die nächtlichen Temperaturen unter den Gefrierpunkt fallen. Offizielle gehen davon aus, dass sich der Verkehrsfluss bis Mitte der Woche normalisiert, sobald das Nachfeiertagsaufkommen abnimmt.
Empfehlungen: Unternehmen, die Waren über diesen Korridor transportieren, sollten eine 24-Stunden-Pufferzeit in ihre Lieferpläne einbauen und die Echtzeit-Updates des polnischen Grenzschutzes über den #granica-Kanal verfolgen. Reisende sollten Snacks, Wasser und volle Tankfüllungen mitführen und als Alternative den Zug-Shuttle in Brest in Betracht ziehen.
Quelle: BelTA