
Immigration, Refugees and Citizenship Canada (IRCC) hat still und heimlich die Liste der Länder aktualisiert, deren Staatsangehörige bei der Beantragung kanadischer Visa oder Genehmigungen eine medizinische Einwanderungsuntersuchung (IME) absolvieren müssen. Die am 14. November veröffentlichte Änderung fügt Argentinien, Kolumbien, Uruguay und Venezuela zur Pflichtuntersuchungsliste hinzu, während Armenien, Bosnien und Herzegowina, Irak, Lettland, Litauen und Taiwan entfernt wurden.
Die Änderungen gelten für alle, die im Jahr vor der Einreise nach Kanada sechs aufeinanderfolgende Monate in einem der betroffenen Länder gelebt oder sich dort aufgehalten haben. Anträge, die ab dem 3. November eingereicht werden, müssen die neue Liste verwenden; frühere Anträge unterliegen den bisherigen Regelungen.
Warum das wichtig ist: Teams für globale Mobilität, die innerbetriebliche Versetzungen oder Geschäftsreisen aus Lateinamerika planen, müssen nun längere Vorlaufzeiten einplanen – Termine bei zugelassenen Ärzten können in stark frequentierten Städten wie Buenos Aires oder Bogotá zwei bis vier Wochen dauern. Arbeitgeber, die Talente aus den von der Liste gestrichenen Ländern rekrutieren, profitieren hingegen von schnelleren Bearbeitungszeiten und geringeren Kosten.
IRCC hat keine öffentliche Begründung geliefert, doch die medizinischen Risikoklassifikationen orientieren sich in der Regel an den Daten der Weltgesundheitsorganisation zur Tuberkulose-Inzidenz. Experten gehen davon aus, dass die Liste jährlich überprüft wird.
Praktische Tipps: 1) Weisen Sie auf alle Entsandten mit längeren Aufenthalten in neu gelisteten Ländern hin und buchen Sie IME-Termine frühzeitig; 2) aktualisieren Sie die Dokumenten-Checklisten in den Bewerberportalen; 3) informieren Sie Umzugsdienstleister über die Änderung, damit Wohnungsübergaben mit realistischen Visazeiten abgestimmt werden können.
Die Änderungen gelten für alle, die im Jahr vor der Einreise nach Kanada sechs aufeinanderfolgende Monate in einem der betroffenen Länder gelebt oder sich dort aufgehalten haben. Anträge, die ab dem 3. November eingereicht werden, müssen die neue Liste verwenden; frühere Anträge unterliegen den bisherigen Regelungen.
Warum das wichtig ist: Teams für globale Mobilität, die innerbetriebliche Versetzungen oder Geschäftsreisen aus Lateinamerika planen, müssen nun längere Vorlaufzeiten einplanen – Termine bei zugelassenen Ärzten können in stark frequentierten Städten wie Buenos Aires oder Bogotá zwei bis vier Wochen dauern. Arbeitgeber, die Talente aus den von der Liste gestrichenen Ländern rekrutieren, profitieren hingegen von schnelleren Bearbeitungszeiten und geringeren Kosten.
IRCC hat keine öffentliche Begründung geliefert, doch die medizinischen Risikoklassifikationen orientieren sich in der Regel an den Daten der Weltgesundheitsorganisation zur Tuberkulose-Inzidenz. Experten gehen davon aus, dass die Liste jährlich überprüft wird.
Praktische Tipps: 1) Weisen Sie auf alle Entsandten mit längeren Aufenthalten in neu gelisteten Ländern hin und buchen Sie IME-Termine frühzeitig; 2) aktualisieren Sie die Dokumenten-Checklisten in den Bewerberportalen; 3) informieren Sie Umzugsdienstleister über die Änderung, damit Wohnungsübergaben mit realistischen Visazeiten abgestimmt werden können.
Quelle: Immigration.ca
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Kanada.Mehr von Kanada
Alle anzeigen
Weltmeisterschaftsreisende mit Vorstrafen stehen vor zusätzlichen Hürden bei der Einreise nach Kanada
Piloten von Air Transat kündigen Streikposten am 17. November an, da Tarifverhandlungen ins Stocken geraten