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Piloten von Air Transat kündigen Streikposten am 17. November an, da Tarifverhandlungen ins Stocken geraten

Nov. 15, 2025
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Piloten von Air Transat kündigen Streikposten am 17. November an, da Tarifverhandlungen ins Stocken geraten
Arbeitskonflikt bei Air Transat zeichnet sich ab: Die Air Line Pilots Association (ALPA) kündigte an, dass über 700 Piloten am Montag, den 17. November, gleichzeitig Informationsstreiks an den Flughäfen Montréal–Trudeau (YUL) und Toronto Pearson (YYZ) durchführen werden. In einer Pressemitteilung vom 14. November erklärt die Gewerkschaft, dass die Verhandlungen seit zehn Monaten mit „minimalen Fortschritten“ stocken und die Piloten seit über einem Jahrzehnt keinen modernen Vertrag haben.

Obwohl es sich bei den Aktionen nicht um einen Streik handelt, sollten Mobilitätsmanager mit einem erhöhten Anrufaufkommen im Callcenter und möglichen Flugplanänderungen rechnen, da die Medienberichterstattung zunimmt. ALPA fordert verbesserte Dienstpläne, Arbeitsplatzsicherheitsklauseln und eine Bezahlung, die dem Branchendurchschnitt entspricht, nachdem die Piloten während der Pandemie zwei Vertragsverlängerungen akzeptiert hatten. Air Transat, Kanadas drittgrößte Fluggesellschaft im transatlantischen Freizeitverkehr, hat sich bislang nicht öffentlich zu den geplanten Protesten geäußert.

Piloten von Air Transat kündigen Streikposten am 17. November an, da Tarifverhandlungen ins Stocken geraten


Für Firmenreisemanagementprogramme besteht die größere Sorge darin, ob der Konflikt während der geschäftigen Winterferienzeit in einen formellen Streik übergeht. Laut dem kanadischen Arbeitsgesetzbuch müssen beide Seiten nach einer Schlichtung eine 72-stündige Ankündigung vor einem Arbeitsausstand geben. Sollte die Verhandlung scheitern, könnten Notfallpläne die Umbuchung von Reisenden auf Air Canada oder WestJet sowie eine Überprüfung der Tarifflexibilitätsregeln umfassen.

Reisebüros und Travel-Management-Unternehmen (TMCs) raten dazu, Kunden nach Möglichkeit vollständig erstattungsfähige oder interline-geschützte Tarife zu buchen. „Aus den jüngsten Arbeitskonflikten bei Air Canada haben wir gelernt, dass eine frühzeitige Kommunikation mit den Reisenden entscheidend ist“, so ein TMC-Manager. Personalabteilungen mit Mitarbeitern, die nächste Woche zu Projekteinsätzen in der Karibik oder Europa fliegen sollen, sollten die ALPA-Updates genau verfolgen und Notfallrouten bereithalten.

Über die unmittelbaren Störungen hinaus verdeutlicht der Konflikt einen größeren Trend: Nordamerikanische Piloten nutzen den Personalmangel, um ihre Vergütung neu zu verhandeln. Eine deutliche Gehaltserhöhung bei Air Transat könnte 2026 auch auf andere kanadische Fluggesellschaften in den Tarifrunden abfärben und die Flugpreise für Unternehmen erhöhen.
Quelle: ALPA Press Release (via Skies Mag)

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