
Der Flughafen Son Sant Joan in Palma de Mallorca wird am Mittwoch, den 19. November, das neue Ein- und Ausreisesystem (EES) der Europäischen Union für Reisende aus Nicht-EU-Ländern aktivieren. Damit ist das balearische Drehkreuz der jüngste spanische Flughafen, der von der herkömmlichen Passstempelung auf biometrische Grenzkontrollen umstellt. Die Einführung folgt auf Testläufe am Flughafen Madrid-Barajas im Oktober sowie auf die Umstellung an Menorca und weiteren Regionalflughäfen Anfang dieses Monats.
Im Rahmen des EES werden alle Drittstaatsangehörigen – einschließlich britischer Staatsbürger nach dem Brexit – bei der Ein- und Ausreise mit Gesichtserkennung und dem Scannen von vier Fingerabdrücken erfasst und zeitlich dokumentiert. Die Grenzpolizei erwartet, dass diese Maßnahme Betrugsfälle und Überziehungen der Aufenthaltsdauer reduziert, warnt jedoch, dass es anfangs zu Verzögerungen kommen kann, bis die Daten häufiger Reisender gespeichert sind. Der britische Botschafter hat britische Einwohner in Spanien dazu aufgerufen, die TIE-Aufenthaltskarte zu beantragen, um nicht in der Touristenschlange warten zu müssen.
Für Firmen, die regelmäßig Geschäftsreisende entsenden, bedeutet die Umstellung mehr als nur eine formale Änderung. Geschäftsreisende, die häufig ein- und ausreisen, haben nun eine präzise „Uhr“ für ihre 90-Tage-Aufenthaltsregel innerhalb von 180 Tagen im Schengen-Raum; Überschreitungen können Einreiseverbote nach sich ziehen, die Kundenbeziehungen und Projektpläne gefährden. Arbeitgeber raten ihren Mitarbeitern, Bordkarten aufzubewahren und eine genaue Übersicht zu führen, die mit der EES-Datenbank übereinstimmt.
Blickt man in die Zukunft, sind die EES-Terminals in Palma eine Generalprobe für ETIAS – die elektronische Reisegenehmigung in Höhe von 20 Euro, die die EU ab 2026 für visumfreie Besucher einführen wird. Unternehmen mit in Großbritannien ansässigen Führungskräften sollten diesen zusätzlichen Schritt in ihren Buchungssystemen einplanen und die Gebühr in ihre Projektkosten einkalkulieren.
Der Flughafenbetreiber Aena kündigt an, in der ersten Woche zusätzliche Grenzbeamte einzusetzen und empfiehlt Reisenden, bis zur Stabilisierung der Abläufe mindestens drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein.
Im Rahmen des EES werden alle Drittstaatsangehörigen – einschließlich britischer Staatsbürger nach dem Brexit – bei der Ein- und Ausreise mit Gesichtserkennung und dem Scannen von vier Fingerabdrücken erfasst und zeitlich dokumentiert. Die Grenzpolizei erwartet, dass diese Maßnahme Betrugsfälle und Überziehungen der Aufenthaltsdauer reduziert, warnt jedoch, dass es anfangs zu Verzögerungen kommen kann, bis die Daten häufiger Reisender gespeichert sind. Der britische Botschafter hat britische Einwohner in Spanien dazu aufgerufen, die TIE-Aufenthaltskarte zu beantragen, um nicht in der Touristenschlange warten zu müssen.
Für Firmen, die regelmäßig Geschäftsreisende entsenden, bedeutet die Umstellung mehr als nur eine formale Änderung. Geschäftsreisende, die häufig ein- und ausreisen, haben nun eine präzise „Uhr“ für ihre 90-Tage-Aufenthaltsregel innerhalb von 180 Tagen im Schengen-Raum; Überschreitungen können Einreiseverbote nach sich ziehen, die Kundenbeziehungen und Projektpläne gefährden. Arbeitgeber raten ihren Mitarbeitern, Bordkarten aufzubewahren und eine genaue Übersicht zu führen, die mit der EES-Datenbank übereinstimmt.
Blickt man in die Zukunft, sind die EES-Terminals in Palma eine Generalprobe für ETIAS – die elektronische Reisegenehmigung in Höhe von 20 Euro, die die EU ab 2026 für visumfreie Besucher einführen wird. Unternehmen mit in Großbritannien ansässigen Führungskräften sollten diesen zusätzlichen Schritt in ihren Buchungssystemen einplanen und die Gebühr in ihre Projektkosten einkalkulieren.
Der Flughafenbetreiber Aena kündigt an, in der ersten Woche zusätzliche Grenzbeamte einzusetzen und empfiehlt Reisenden, bis zur Stabilisierung der Abläufe mindestens drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein.
Quelle: Majorca Daily Bulletin
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