
Auslandsziele, die indische Reisende mit vereinfachten Visaregelungen anlocken, verzeichnen sofortige Erfolge. Neue Daten führender indischer Reiseveranstalter, veröffentlicht am 16. November, zeigen, dass die Ankünfte aus Indien in Russland, Vietnam, Japan, Südkorea, Georgien und Thailand im Jahresvergleich um mehr als 40 Prozent gestiegen sind. In vielen Fällen fällt der Anstieg mit der Einführung neuer visafreier oder beschleunigter E-Visum-Programme im Jahr 2025 zusammen.
Beispiele:
• Russland führte im August ein Einreise-E-Visum für Inder ein.
• Vietnam verkürzte die Bearbeitungszeit auf drei Tage.
• Japan akzeptiert nun digitale Kontoauszüge statt Papierbescheinigungen, was den Verwaltungsaufwand halbiert.
Die Buchungsplattform TravelTriangle meldet einen Anstieg der Suchanfragen für Moskau-Pakete um 62 Prozent seit September, während MakeMyTrip berichtet, dass die Buchungen für Hanoi sich verdoppelt haben.
Im Gegensatz dazu sank die Zahl der indischen Besucher in Aserbaidschan und der Türkei deutlich, nachdem beide Länder öffentlich Pakistan während der indischen Anti-Terror-Operation „Operation Sindoor“ unterstützt hatten. Reiseveranstalter verzeichnen einen Rückgang der Anfragen für Baku und Istanbul um 35 Prozent.
Wirtschaftliche Auswirkungen:
Die Federation of Indian Chambers of Commerce and Industry (FICCI) schätzt, dass indische Auslandsreisende 2025 rund 17 Milliarden US-Dollar ausgeben werden, wobei die gelockerten Visabestimmungen mindestens 2 Milliarden US-Dollar zusätzlich generieren. Fluggesellschaften reagieren schnell – IndiGo hat tägliche Flüge von Delhi nach Almaty und von Mumbai nach Tiflis gestartet, während Air India eine Direktverbindung nach Wladiwostok prüft.
Aspekt der Unternehmensmobilität:
Erleichterte Einreisebestimmungen kommen auch indischen Projektteams zugute, die kurzfristige Einsätze in diesen Ländern durchführen, insbesondere IT-Dienstleister und Bauunternehmen, die sich um Energie- und Infrastrukturprojekte in Russland und Südostasien bewerben. Mobility-Manager sollten ihre Duty-of-Care-Protokolle überprüfen, insbesondere angesichts der geopolitischen Spannungen, die auch die Zielpräferenzen beeinflussen.
Fazit:
Die Liberalisierung der Visabestimmungen erweist sich als der wichtigste Hebel, um indische Reisende – ob Touristen oder kurzfristige Berater – anzuziehen. Länder, die als indierfreundlich wahrgenommen werden, profitieren deutlich davon.
Beispiele:
• Russland führte im August ein Einreise-E-Visum für Inder ein.
• Vietnam verkürzte die Bearbeitungszeit auf drei Tage.
• Japan akzeptiert nun digitale Kontoauszüge statt Papierbescheinigungen, was den Verwaltungsaufwand halbiert.
Die Buchungsplattform TravelTriangle meldet einen Anstieg der Suchanfragen für Moskau-Pakete um 62 Prozent seit September, während MakeMyTrip berichtet, dass die Buchungen für Hanoi sich verdoppelt haben.
Im Gegensatz dazu sank die Zahl der indischen Besucher in Aserbaidschan und der Türkei deutlich, nachdem beide Länder öffentlich Pakistan während der indischen Anti-Terror-Operation „Operation Sindoor“ unterstützt hatten. Reiseveranstalter verzeichnen einen Rückgang der Anfragen für Baku und Istanbul um 35 Prozent.
Wirtschaftliche Auswirkungen:
Die Federation of Indian Chambers of Commerce and Industry (FICCI) schätzt, dass indische Auslandsreisende 2025 rund 17 Milliarden US-Dollar ausgeben werden, wobei die gelockerten Visabestimmungen mindestens 2 Milliarden US-Dollar zusätzlich generieren. Fluggesellschaften reagieren schnell – IndiGo hat tägliche Flüge von Delhi nach Almaty und von Mumbai nach Tiflis gestartet, während Air India eine Direktverbindung nach Wladiwostok prüft.
Aspekt der Unternehmensmobilität:
Erleichterte Einreisebestimmungen kommen auch indischen Projektteams zugute, die kurzfristige Einsätze in diesen Ländern durchführen, insbesondere IT-Dienstleister und Bauunternehmen, die sich um Energie- und Infrastrukturprojekte in Russland und Südostasien bewerben. Mobility-Manager sollten ihre Duty-of-Care-Protokolle überprüfen, insbesondere angesichts der geopolitischen Spannungen, die auch die Zielpräferenzen beeinflussen.
Fazit:
Die Liberalisierung der Visabestimmungen erweist sich als der wichtigste Hebel, um indische Reisende – ob Touristen oder kurzfristige Berater – anzuziehen. Länder, die als indierfreundlich wahrgenommen werden, profitieren deutlich davon.
Quelle: The Economic Times
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