
Eine Umfrage unter 825 Hochschulen des Institute of International Education (IIE) zeigt einen dramatischen Rückgang der Erstimmatrikulationen internationaler Studierender in diesem Herbst um 17 Prozent im Jahresvergleich, wobei indische Studierende den größten Anteil am Rückgang ausmachen. 96 Prozent der Institutionen machen strengere US-Visabestimmungen verantwortlich, 68 Prozent nennen umfassendere Reisebeschränkungen.
Indien ist seit drei Jahren die größte Herkunftsquelle ausländischer Studierender in den USA, sodass selbst ein moderater Rückgang dort weitreichende Folgen für den gesamten Sektor hat. Zulassungsbeauftragte berichten, dass die Aussetzung der Visainterviews zu Beginn des Jahres – eingeführt, um eine verpflichtende Überprüfung der sozialen Medien einzuführen – zu einem Rückstau führte, den viele Bewerber vor Semesterbeginn nicht mehr aufholen konnten.
Die Trump-Administration argumentiert, dass die verschärften Kontrollen für die nationale Sicherheit unerlässlich seien und verweist auf die Rekordzahl von insgesamt 1,2 Millionen Studierenden im vergangenen akademischen Jahr. Dennoch melden mehrere große öffentliche Universitäten zweistellige Rückgänge bei indischen Master-Studierenden, was Forschungsprojekte und die Betreuung durch Lehrassistenten gefährdet.
Finanziell stehen viel auf dem Spiel: Laut NAFSA haben internationale Studierende 2024 rund 55 Milliarden US-Dollar in die US-Wirtschaft eingebracht, vor allem durch volle Studiengebühren. Da die Inlandsanmeldungen weiterhin zurückgehen, stehen hochschulabhängige Einrichtungen vor einer akuten Einnahmenknappheit und setzen sich für die Wiedereinführung von Interviewbefreiungen ein.
Arbeitgeber, die auf den F-1- zu OPT- und H-1B-Weg setzen, sollten sich auf einen kleineren Pool an Absolventen in MINT-Fächern einstellen, während Umzugsdienstleister mit einer geringeren Nachfrage nach Studentenwohnheimen und Zusatzleistungen rechnen müssen.
Indien ist seit drei Jahren die größte Herkunftsquelle ausländischer Studierender in den USA, sodass selbst ein moderater Rückgang dort weitreichende Folgen für den gesamten Sektor hat. Zulassungsbeauftragte berichten, dass die Aussetzung der Visainterviews zu Beginn des Jahres – eingeführt, um eine verpflichtende Überprüfung der sozialen Medien einzuführen – zu einem Rückstau führte, den viele Bewerber vor Semesterbeginn nicht mehr aufholen konnten.
Die Trump-Administration argumentiert, dass die verschärften Kontrollen für die nationale Sicherheit unerlässlich seien und verweist auf die Rekordzahl von insgesamt 1,2 Millionen Studierenden im vergangenen akademischen Jahr. Dennoch melden mehrere große öffentliche Universitäten zweistellige Rückgänge bei indischen Master-Studierenden, was Forschungsprojekte und die Betreuung durch Lehrassistenten gefährdet.
Finanziell stehen viel auf dem Spiel: Laut NAFSA haben internationale Studierende 2024 rund 55 Milliarden US-Dollar in die US-Wirtschaft eingebracht, vor allem durch volle Studiengebühren. Da die Inlandsanmeldungen weiterhin zurückgehen, stehen hochschulabhängige Einrichtungen vor einer akuten Einnahmenknappheit und setzen sich für die Wiedereinführung von Interviewbefreiungen ein.
Arbeitgeber, die auf den F-1- zu OPT- und H-1B-Weg setzen, sollten sich auf einen kleineren Pool an Absolventen in MINT-Fächern einstellen, während Umzugsdienstleister mit einer geringeren Nachfrage nach Studentenwohnheimen und Zusatzleistungen rechnen müssen.
Quelle: India Today / Reuters