
Reisende, die diese Woche in Italien ankommen, erleben einen Vorgeschmack auf die zukünftige Grenzarchitektur Europas. Laut Brancheninformationen vom 18. November testen Passkontrollbeamte an wichtigen italienischen Flughäfen und Seehäfen das EU-Einreise-/Ausreisesystem (EES) in der Praxis. Die biometrischen Kioske erfassen Gesichtsaufnahmen und Fingerabdrücke und ersetzen damit die Passstempel für Nicht-EU-Besucher mit einem Aufenthalt von bis zu 90 Tagen.
Der Pilotversuch läuft bewusst unauffällig: Nur ausgewählte Flüge und Fähren werden durch die neuen Kontrollpunkte geleitet. Fluggesellschaften raten Passagieren, am Gepäckband mehr Zeit einzuplanen, während die Beamten sich mit der neuen Technik vertraut machen. Vielflieger sollten beachten, dass mit der vollständigen Einführung des EES in der EU für jeden Drittstaatsangehörigen eine automatisch berechnete 90/180-Tage-Regel gilt, die manuelle Fehler ausschließt, aber auch Überziehungen strenger verfolgt.
Das italienische Innenministerium aktualisiert unterdessen die Vorgaben für Fluggesellschaften und Bodenpersonal. Ein Rundschreiben dieser Woche betont, dass Pässe mindestens drei Monate über die Ausreise hinaus gültig sein müssen, zwei freie Seiten enthalten und bei Visapflicht zusammen mit einem Nachweis über eine Krankenversicherung vorgelegt werden müssen. Konsulate wurden angewiesen, die unterstützenden Dokumente genauer zu prüfen und die bereits durch das Dekret-Gesetz 145/2024 vorgeschriebene persönliche biometrische Erfassung strikt durchzusetzen.
Ein Blick in die Zukunft: Beamte erinnern visafreie Reisende daran, dass das separate Europäische Reiseinformations- und -genehmigungssystem (ETIAS) ab dem vierten Quartal 2026 verpflichtend wird. Die elektronische Genehmigung kostet 20 Euro und muss vor dem Boarding beantragt werden. Geschäftsreisende werden aufgefordert, ihre Richtlinien jetzt anzupassen, damit Mitarbeiter vorbereitet sind, sobald der genaue Starttermin feststeht.
Für Unternehmen lautet die klare Botschaft: Planen Sie mehr Zeit für Ankunftsprozesse ein, schulen Sie Reisekoordinatoren im Umgang mit den EES-Kiosken und informieren Sie visafreie Mitarbeiter darüber, dass die ETIAS-Gebühr bald Teil jeder Italienreise sein wird.
Der Pilotversuch läuft bewusst unauffällig: Nur ausgewählte Flüge und Fähren werden durch die neuen Kontrollpunkte geleitet. Fluggesellschaften raten Passagieren, am Gepäckband mehr Zeit einzuplanen, während die Beamten sich mit der neuen Technik vertraut machen. Vielflieger sollten beachten, dass mit der vollständigen Einführung des EES in der EU für jeden Drittstaatsangehörigen eine automatisch berechnete 90/180-Tage-Regel gilt, die manuelle Fehler ausschließt, aber auch Überziehungen strenger verfolgt.
Das italienische Innenministerium aktualisiert unterdessen die Vorgaben für Fluggesellschaften und Bodenpersonal. Ein Rundschreiben dieser Woche betont, dass Pässe mindestens drei Monate über die Ausreise hinaus gültig sein müssen, zwei freie Seiten enthalten und bei Visapflicht zusammen mit einem Nachweis über eine Krankenversicherung vorgelegt werden müssen. Konsulate wurden angewiesen, die unterstützenden Dokumente genauer zu prüfen und die bereits durch das Dekret-Gesetz 145/2024 vorgeschriebene persönliche biometrische Erfassung strikt durchzusetzen.
Ein Blick in die Zukunft: Beamte erinnern visafreie Reisende daran, dass das separate Europäische Reiseinformations- und -genehmigungssystem (ETIAS) ab dem vierten Quartal 2026 verpflichtend wird. Die elektronische Genehmigung kostet 20 Euro und muss vor dem Boarding beantragt werden. Geschäftsreisende werden aufgefordert, ihre Richtlinien jetzt anzupassen, damit Mitarbeiter vorbereitet sind, sobald der genaue Starttermin feststeht.
Für Unternehmen lautet die klare Botschaft: Planen Sie mehr Zeit für Ankunftsprozesse ein, schulen Sie Reisekoordinatoren im Umgang mit den EES-Kiosken und informieren Sie visafreie Mitarbeiter darüber, dass die ETIAS-Gebühr bald Teil jeder Italienreise sein wird.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
Wie VisaHQ helfen kann
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