
In einem als größte Neuausrichtung des Studentenvisaprogramms seit einem Jahrzehnt angekündigten Schritt hat die Regierung Albanese am 20. November 2025 die Ministerielle Anweisung 115 veröffentlicht. Die neue Richtlinie ersetzt die Anweisung 111 und führt ein Ampel-System ein, das die Bearbeitungsgeschwindigkeit von Visa an die Einhaltung der jährlichen Einschreibungsquoten gemäß dem Nationalen Planungsniveau 2026 koppelt. Bildungseinrichtungen, die im grünen Bereich bleiben (unter 80 Prozent der Zuteilung), erhalten Priorität 1 bei der Bearbeitung, während diejenigen, die über 115 Prozent liegen, in den roten Bereich fallen und mit langsameren Entscheidungen rechnen müssen.
Behörden erklären, dass diese Änderung auf der „kontrollierten Wachstumsstrategie“ Canberras aufbaut. Nach einem Rekordwachstum in den Jahren 2023–24 sind die Anträge auf Studentenvisa 2025 bereits um 26 Prozent zurückgegangen, und die Neuimmatrikulationen sind um 16 Prozent gesunken, was den Druck auf Wohnraum und Infrastruktur in den Großstädten verringert. Die Regierung will diese Abschwächung festigen und gleichzeitig den 48 Milliarden australische Dollar schweren Exportsektor der internationalen Bildung schützen.
Für die Institutionen hat die Einhaltung der Vorgaben nun echte wirtschaftliche Konsequenzen. Eine Universität, die ihre Obergrenze überschreitet, riskiert nicht nur langsamere Visaerteilungen für zukünftige Jahrgänge, sondern kann auch zusätzlichen Integritätsprüfungen unterzogen werden. Im Gegensatz dazu sollen regionale Universitäten, die traditionell Schwierigkeiten hatten, Studierende anzuziehen, von schnelleren Bearbeitungszeiten profitieren, die ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen.
Unternehmens-Mobilitätsmanager sollten beachten, dass auch abhängige Familienmitglieder auf die Zuteilung einer Einrichtung angerechnet werden. Arbeitgeber, die Postgraduierten-Studiengänge oder Promotionskandidaten sponsern, müssen daher möglicherweise enger mit Bildungspartnern zusammenarbeiten, um unerwartete Verzögerungen zu vermeiden. Das Innenministerium hat Bildungspartner angewiesen, ihre Marketingmaterialien umgehend zu aktualisieren, um das neue Prioritätensystem widerzuspiegeln.
Obwohl Spitzenverbände wie Universities Australia die Richtlinie grundsätzlich unterstützen, warnen einige private Colleges davor, dass die Kopplung der Bearbeitungsgeschwindigkeit an historische Zuteilungen ein Zwei-Klassen-System festigen könnte, das die etablierte Group of Eight bevorzugt. Die Regierung hat eine formelle Überprüfung nach dem ersten Semester 2026 angekündigt, um das Modell zu optimieren.
Behörden erklären, dass diese Änderung auf der „kontrollierten Wachstumsstrategie“ Canberras aufbaut. Nach einem Rekordwachstum in den Jahren 2023–24 sind die Anträge auf Studentenvisa 2025 bereits um 26 Prozent zurückgegangen, und die Neuimmatrikulationen sind um 16 Prozent gesunken, was den Druck auf Wohnraum und Infrastruktur in den Großstädten verringert. Die Regierung will diese Abschwächung festigen und gleichzeitig den 48 Milliarden australische Dollar schweren Exportsektor der internationalen Bildung schützen.
Für die Institutionen hat die Einhaltung der Vorgaben nun echte wirtschaftliche Konsequenzen. Eine Universität, die ihre Obergrenze überschreitet, riskiert nicht nur langsamere Visaerteilungen für zukünftige Jahrgänge, sondern kann auch zusätzlichen Integritätsprüfungen unterzogen werden. Im Gegensatz dazu sollen regionale Universitäten, die traditionell Schwierigkeiten hatten, Studierende anzuziehen, von schnelleren Bearbeitungszeiten profitieren, die ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen.
Unternehmens-Mobilitätsmanager sollten beachten, dass auch abhängige Familienmitglieder auf die Zuteilung einer Einrichtung angerechnet werden. Arbeitgeber, die Postgraduierten-Studiengänge oder Promotionskandidaten sponsern, müssen daher möglicherweise enger mit Bildungspartnern zusammenarbeiten, um unerwartete Verzögerungen zu vermeiden. Das Innenministerium hat Bildungspartner angewiesen, ihre Marketingmaterialien umgehend zu aktualisieren, um das neue Prioritätensystem widerzuspiegeln.
Obwohl Spitzenverbände wie Universities Australia die Richtlinie grundsätzlich unterstützen, warnen einige private Colleges davor, dass die Kopplung der Bearbeitungsgeschwindigkeit an historische Zuteilungen ein Zwei-Klassen-System festigen könnte, das die etablierte Group of Eight bevorzugt. Die Regierung hat eine formelle Überprüfung nach dem ersten Semester 2026 angekündigt, um das Modell zu optimieren.
Quelle: The Economic Times