
Belgische und französische Polizei führten in der Nacht vom 21. auf den 22. November zwischen 19:00 und 01:00 Uhr eine überraschende gemeinsame Kontrolle an den Grenzübergängen von De Panne bis Doornik durch. Dabei wurden 734 Personen und 518 Fahrzeuge angehalten. Die Beamten verhängten 67 Bußgelder, entzogen 19 Führerscheine, beschlagnahmten vier nicht versicherte Fahrzeuge und eröffneten sechs Ermittlungsverfahren – eines davon wegen Verdachts auf Menschenschmuggel.
Die Kontrollen wurden vom Franco-Belgischen Polizei- und Zollkooperationszentrum (CCPD) in Doornik koordiniert und konzentrierten sich auf bekannte Routen von Drogenkurieren und umherziehenden Diebesbanden. Obwohl es sich strikt um eine polizeiliche Maßnahme handelte, verdeutlicht die Aktion den zunehmenden Trend zu stichprobenartigen Identitätskontrollen innerhalb des Schengen-Raums, während die Hauptstädte sich auf die Einführung des EU-Einreise-/Ausreisesystems (EES) im Jahr 2026 vorbereiten.
Grenzgänger – viele davon wohnen in Nordfrankreich und arbeiten in Flandern – berichteten von Verzögerungen von bis zu 45 Minuten. Mobilitätsmanager, die Shuttlebusse für Schichtarbeiter in Automobilwerken in Westflandern organisieren, mussten Dienstpläne umstellen, um Überstunden zu vermeiden.
Polizeisprecher bezeichneten die Aktion als „deutliche Botschaft“ an kriminelle Netzwerke, die die offenen Grenzen ausnutzen. Wirtschaftsverbände warnten jedoch, dass unvorhersehbare Kontrollen die Flexibilität des Arbeitsmarktes in Grenzregionen beeinträchtigen könnten. Unternehmen raten ihren Mitarbeitern, auch bei routinemäßigen Grenzübertritten Reisepässe oder belgische Aufenthaltstitel mitzuführen.
Da EU-Minister derzeit über strengere Mechanismen zur Aussetzung des Schengen-Abkommens debattieren, ist mit einer Zunahme solcher groß angelegten Kontrollen zu rechnen. Arbeitgeber sollten mögliche Stichprobenkontrollen bei der Reisezeitplanung berücksichtigen und sicherstellen, dass Fahrzeugpapiere vollständig und ordnungsgemäß sind.
Die Kontrollen wurden vom Franco-Belgischen Polizei- und Zollkooperationszentrum (CCPD) in Doornik koordiniert und konzentrierten sich auf bekannte Routen von Drogenkurieren und umherziehenden Diebesbanden. Obwohl es sich strikt um eine polizeiliche Maßnahme handelte, verdeutlicht die Aktion den zunehmenden Trend zu stichprobenartigen Identitätskontrollen innerhalb des Schengen-Raums, während die Hauptstädte sich auf die Einführung des EU-Einreise-/Ausreisesystems (EES) im Jahr 2026 vorbereiten.
Grenzgänger – viele davon wohnen in Nordfrankreich und arbeiten in Flandern – berichteten von Verzögerungen von bis zu 45 Minuten. Mobilitätsmanager, die Shuttlebusse für Schichtarbeiter in Automobilwerken in Westflandern organisieren, mussten Dienstpläne umstellen, um Überstunden zu vermeiden.
Polizeisprecher bezeichneten die Aktion als „deutliche Botschaft“ an kriminelle Netzwerke, die die offenen Grenzen ausnutzen. Wirtschaftsverbände warnten jedoch, dass unvorhersehbare Kontrollen die Flexibilität des Arbeitsmarktes in Grenzregionen beeinträchtigen könnten. Unternehmen raten ihren Mitarbeitern, auch bei routinemäßigen Grenzübertritten Reisepässe oder belgische Aufenthaltstitel mitzuführen.
Da EU-Minister derzeit über strengere Mechanismen zur Aussetzung des Schengen-Abkommens debattieren, ist mit einer Zunahme solcher groß angelegten Kontrollen zu rechnen. Arbeitgeber sollten mögliche Stichprobenkontrollen bei der Reisezeitplanung berücksichtigen und sicherstellen, dass Fahrzeugpapiere vollständig und ordnungsgemäß sind.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News