
Spät am 24. November veröffentlichte und am 25. November analysierte Innenministeriumsstatistiken zeigen, dass im Oktober nur 1.293 Asylanträge gestellt wurden – ein Rückgang von 49 % im Jahresvergleich und der niedrigste Monatswert seit 2020. Die kumulierten Anträge von Januar bis Oktober belaufen sich auf 14.325, etwa ein Drittel weniger als im Jahr 2024. Verantwortlich machen die Behörden die verlängerten Schengen-Grenzkontrollen mit Ungarn, Slowenien, der Slowakei und Tschechien, die stark reduzierte Familiennachzugsquote sowie gemeinsame Polizeieinsätze wie „Operation Fuchs“.
Für Arbeitgeber hat der Rückgang einen positiven Nebeneffekt: Das Bundesamt für Migration und Asyl hat einen Rückstau von 26.000 Fällen abgearbeitet, wodurch die Bearbeitungszeiten für die Umwandlung von Asyl- in Arbeitserlaubnisse auf unter zwei Monate gesunken sind. Personalabteilungen mit qualifizierten Fachkräften, die als Asylsuchende eingereist sind, können nun die Aufwertung zur Rot-Weiß-Rot Karte Plus beschleunigen.
Die Daten zeigen zudem ein verändertes Profil der Antragsteller. Syrer bleiben die größte Gruppe, doch 17 % der Oktober-Anträge betreffen Kinder, die in Österreich geboren wurden und deren Eltern bereits Schutzstatus besitzen. Antragsteller aus Georgien, Indien und Marokko durchlaufen weiterhin beschleunigte Verfahren mit niedrigen Anerkennungsquoten.
Politisch stärken die Zahlen Wiens Verhandlungsposition vor der EU-Ratsdebatte im Dezember zur Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems, bei der Österreich sich für externe Verfahrenszentren und schnellere Rückführungen einsetzt. Die Oppositionsparteien sind uneins über die Folgen: Die FPÖ warnt vor versteckten Migrationswegen, während die SPÖ befürchtet, dass eine Lockerung der Grenzkontrollen Rückschritte bedeuten könnte.
Für Arbeitgeber hat der Rückgang einen positiven Nebeneffekt: Das Bundesamt für Migration und Asyl hat einen Rückstau von 26.000 Fällen abgearbeitet, wodurch die Bearbeitungszeiten für die Umwandlung von Asyl- in Arbeitserlaubnisse auf unter zwei Monate gesunken sind. Personalabteilungen mit qualifizierten Fachkräften, die als Asylsuchende eingereist sind, können nun die Aufwertung zur Rot-Weiß-Rot Karte Plus beschleunigen.
Die Daten zeigen zudem ein verändertes Profil der Antragsteller. Syrer bleiben die größte Gruppe, doch 17 % der Oktober-Anträge betreffen Kinder, die in Österreich geboren wurden und deren Eltern bereits Schutzstatus besitzen. Antragsteller aus Georgien, Indien und Marokko durchlaufen weiterhin beschleunigte Verfahren mit niedrigen Anerkennungsquoten.
Politisch stärken die Zahlen Wiens Verhandlungsposition vor der EU-Ratsdebatte im Dezember zur Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems, bei der Österreich sich für externe Verfahrenszentren und schnellere Rückführungen einsetzt. Die Oppositionsparteien sind uneins über die Folgen: Die FPÖ warnt vor versteckten Migrationswegen, während die SPÖ befürchtet, dass eine Lockerung der Grenzkontrollen Rückschritte bedeuten könnte.
Quelle: VisaHQ
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