
Der Flughafen Innsbruck hat in den frühen Morgenstunden des 21. November still und leise als dritter österreichischer Flughafen das neue Ein- und Ausreisesystem (EES) der Europäischen Union aktiviert, bestätigte die Flughafenleitung am 24. November. Nach Wien (seit 12. Oktober) und Salzburg (seit 12. November) ist damit die Einführung an den österreichischen Flughäfen weit vor der EU-weiten Frist im Mai 2026 abgeschlossen.
Im Rahmen des EES werden bei jedem Nicht-EU-Staatsangehörigen, der mit einem Kurzaufenthalts-Schengenvisum ein- oder ausreist, vier Fingerabdrücke, ein hochauflösendes Gesichtsfoto sowie Passdaten erfasst und bis zu drei Jahre gespeichert. Die erstmalige Registrierung verlängert die Abfertigung um geschätzte 30 bis 60 Sekunden pro Passagier. Obwohl dies insgesamt gering erscheint, warnte Innsbrucks Geschäftsführer Marco Pernetta, dass sich an Wochenendspitzen – wenn bis zu 12.000 Freizeitreisende durch das kompakte Terminal zu Tirols Skigebieten strömen – die Wartezeiten verdoppeln könnten.
Für Mobilitätsmanager überwiegen die Vorteile die Unannehmlichkeiten. Automatisierte Ausreisekontrollen sorgen dafür, dass Überziehungen der Aufenthaltsdauer automatisch erfasst werden, wodurch das bisherige „Passstempel-Roulette“ entfällt, das für Reisende im Schengen-Raum mit der 90/180-Tage-Regel ein Risiko darstellte. Die elektronische Erfassung erleichtert zudem die Beantragung des österreichischen Vielfliegerprogramms sowie zukünftiger „Registered Traveller“-Optionen, die auf EU-Ebene diskutiert werden.
Praktische Hinweise: Fluggesellschaften wurden angewiesen, bei Flügen mit vielen Nicht-EU-Passagieren eine zehnminütige Pufferzeit bei den Boardingzeiten einzurechnen. Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter daran erinnern, dass Fingerabdrücke erneut genommen werden, wenn der letzte Ausreisestempel mehr als drei Jahre zurückliegt. Häufige Geschäftsreisende aus Großbritannien – die im letzten Winter 14 % der Nicht-EU-Ankünfte in Innsbruck ausmachten – wird empfohlen, sich früh in der Saison zu registrieren, um Engpässe zu Weihnachten zu vermeiden.
Mit der Aktivierung an den drei wichtigsten Flughäfen richtet Österreich den Fokus nun auf die Ausstattung der Landgrenzen bis zum vierten Quartal 2026. Erste Pilotprojekte im Brenner-Korridor werden nach dem Sommeransturm der Touristen erwartet.
Im Rahmen des EES werden bei jedem Nicht-EU-Staatsangehörigen, der mit einem Kurzaufenthalts-Schengenvisum ein- oder ausreist, vier Fingerabdrücke, ein hochauflösendes Gesichtsfoto sowie Passdaten erfasst und bis zu drei Jahre gespeichert. Die erstmalige Registrierung verlängert die Abfertigung um geschätzte 30 bis 60 Sekunden pro Passagier. Obwohl dies insgesamt gering erscheint, warnte Innsbrucks Geschäftsführer Marco Pernetta, dass sich an Wochenendspitzen – wenn bis zu 12.000 Freizeitreisende durch das kompakte Terminal zu Tirols Skigebieten strömen – die Wartezeiten verdoppeln könnten.
Für Mobilitätsmanager überwiegen die Vorteile die Unannehmlichkeiten. Automatisierte Ausreisekontrollen sorgen dafür, dass Überziehungen der Aufenthaltsdauer automatisch erfasst werden, wodurch das bisherige „Passstempel-Roulette“ entfällt, das für Reisende im Schengen-Raum mit der 90/180-Tage-Regel ein Risiko darstellte. Die elektronische Erfassung erleichtert zudem die Beantragung des österreichischen Vielfliegerprogramms sowie zukünftiger „Registered Traveller“-Optionen, die auf EU-Ebene diskutiert werden.
Praktische Hinweise: Fluggesellschaften wurden angewiesen, bei Flügen mit vielen Nicht-EU-Passagieren eine zehnminütige Pufferzeit bei den Boardingzeiten einzurechnen. Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter daran erinnern, dass Fingerabdrücke erneut genommen werden, wenn der letzte Ausreisestempel mehr als drei Jahre zurückliegt. Häufige Geschäftsreisende aus Großbritannien – die im letzten Winter 14 % der Nicht-EU-Ankünfte in Innsbruck ausmachten – wird empfohlen, sich früh in der Saison zu registrieren, um Engpässe zu Weihnachten zu vermeiden.
Mit der Aktivierung an den drei wichtigsten Flughäfen richtet Österreich den Fokus nun auf die Ausstattung der Landgrenzen bis zum vierten Quartal 2026. Erste Pilotprojekte im Brenner-Korridor werden nach dem Sommeransturm der Touristen erwartet.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
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