
Österreichs Innenminister Gerhard Karner traf am 24. November 2025 um 12 Uhr seinen slowakischen Amtskollegen Matúš Šutaj-Eštok am Grenzübergang Kittsee–Berg, um die nächste Phase ihres gemeinsamen Grenzsicherheitsplans zu besprechen.
Beide Minister hoben den dramatischen Rückgang irregulärer Grenzübertritte an der östlichen Grenze Österreichs hervor: Im Oktober 2025 wurden in Burgenland nur etwa 180 Festnahmen verzeichnet, verglichen mit fast 15.000 im Oktober 2022. Karner erklärte, dass die beiden Länder nun „von festen Kontrollen zu einem hybriden Modell“ übergehen, das Stichproben an der Grenze mit hochmobilen Patrouillen bis zu 15 Kilometer ins Landesinnere kombiniert. Ziel ist es, Schmuggler zu stoppen, die ihre Routen von Ungarn über die Slowakei nach Österreich verlagert haben.
Nach dem neuen Konzept werden gemischte slowakisch-österreichische Teams, unterstützt von Drohnen und Kennzeichenerkennungsfahrzeugen, auf beiden Seiten der Grenze im Einsatz sein. Der Datenaustausch zwischen dem Polizeilichen Nachrichtendienst Wiens und der Nationalen Kriminalagentur Bratislavas soll bis März 2026 in Echtzeit erfolgen. Karner nutzte die Gelegenheit auch, um auf eine schnellere Reform auf EU-Ebene zu drängen und argumentierte, dass Asylverfahren in sicheren Drittstaaten abgewickelt werden sollten, um den Druck auf den Schengen-Raum zu verringern.
Für Unternehmen ist die Ankündigung wichtig, da temporäre Kontrollen an den österreichischen Grenzen zur Slowakei (sowie zu Tschechien, Ungarn und Slowenien) den Pendler- und Güterverkehr verlangsamen. Obwohl die Minister kein Enddatum nannten, deuteten Beamte an, dass einige feste Kontrollstellen nach dem 15. Dezember 2025 abgebaut werden könnten, sofern die Migrationsströme niedrig bleiben. Mobilitätsmanager sollten daher im ersten Quartal 2026 mit sporadischen, nicht durchgehenden Verzögerungen an den Grenzübergängen Kittsee, Berg und Jarovce rechnen und die Fahrerdokumente für stichprobenartige Kontrollen aktuell halten.
Arbeitskräftemangel in österreichischen Branchen – insbesondere in der Produktion und Lagerhaltung in Burgenland – begrüßte die Aussicht auf geringere Staus, forderte jedoch von beiden Regierungen eine verlässliche Regelung, damit Grenzgänger weiterhin ohne lange Umwege pendeln können.
Beide Minister hoben den dramatischen Rückgang irregulärer Grenzübertritte an der östlichen Grenze Österreichs hervor: Im Oktober 2025 wurden in Burgenland nur etwa 180 Festnahmen verzeichnet, verglichen mit fast 15.000 im Oktober 2022. Karner erklärte, dass die beiden Länder nun „von festen Kontrollen zu einem hybriden Modell“ übergehen, das Stichproben an der Grenze mit hochmobilen Patrouillen bis zu 15 Kilometer ins Landesinnere kombiniert. Ziel ist es, Schmuggler zu stoppen, die ihre Routen von Ungarn über die Slowakei nach Österreich verlagert haben.
Nach dem neuen Konzept werden gemischte slowakisch-österreichische Teams, unterstützt von Drohnen und Kennzeichenerkennungsfahrzeugen, auf beiden Seiten der Grenze im Einsatz sein. Der Datenaustausch zwischen dem Polizeilichen Nachrichtendienst Wiens und der Nationalen Kriminalagentur Bratislavas soll bis März 2026 in Echtzeit erfolgen. Karner nutzte die Gelegenheit auch, um auf eine schnellere Reform auf EU-Ebene zu drängen und argumentierte, dass Asylverfahren in sicheren Drittstaaten abgewickelt werden sollten, um den Druck auf den Schengen-Raum zu verringern.
Für Unternehmen ist die Ankündigung wichtig, da temporäre Kontrollen an den österreichischen Grenzen zur Slowakei (sowie zu Tschechien, Ungarn und Slowenien) den Pendler- und Güterverkehr verlangsamen. Obwohl die Minister kein Enddatum nannten, deuteten Beamte an, dass einige feste Kontrollstellen nach dem 15. Dezember 2025 abgebaut werden könnten, sofern die Migrationsströme niedrig bleiben. Mobilitätsmanager sollten daher im ersten Quartal 2026 mit sporadischen, nicht durchgehenden Verzögerungen an den Grenzübergängen Kittsee, Berg und Jarovce rechnen und die Fahrerdokumente für stichprobenartige Kontrollen aktuell halten.
Arbeitskräftemangel in österreichischen Branchen – insbesondere in der Produktion und Lagerhaltung in Burgenland – begrüßte die Aussicht auf geringere Staus, forderte jedoch von beiden Regierungen eine verlässliche Regelung, damit Grenzgänger weiterhin ohne lange Umwege pendeln können.
Quelle: ORF (Burgenland)