
Die Europäische Kommission hat am 26. November den Haushaltsentwurf Zyperns für 2026 als „regelkonform“ mit den Stabilitäts- und Wachstumsvorgaben eingestuft. Damit kann Nikosia ein Migrationspaket in Höhe von 75 Millionen Euro vorantreiben, das Anreize für freiwillige Rückkehr ausweitet und die Digitalisierung von Aufenthaltstiteln beschleunigt. Der stellvertretende Migrationsminister Nikos Ioannides erklärte vor den Abgeordneten, dass ein Drittel der Mittel für Charterflüge und finanzielle Unterstützung für Syrer vorgesehen ist, die eine Rückkehr in ihr Heimatland wählen. Zudem sind 12 Millionen Euro für die Einführung biometrischer Aufenthaltstitel bis zum vierten Quartal 2026 reserviert.
Für Arbeitgeber, die innerbetriebliche Versetzungen organisieren, bedeutet der Haushalt kürzere Bearbeitungszeiten: Das Standesamt wird 45 neue Sachbearbeiter einstellen und eine eigene E-Plattform für Meldungen von entsandten Arbeitnehmern einrichten. Ein Pilot-API wird die neuen Karten mit der Gehaltsdatenbank des Arbeitsministeriums verknüpfen, sodass Personalabteilungen den Arbeitsgenehmigungsstatus in Echtzeit überprüfen können.
Die Kommission wies zwar auf einen Ausgabenanstieg von 6,5 % hin, der die Nettokostengrenzen gefährden könnte, bewertete die Migrationsausgaben jedoch als „strukturell und einmalig“ und somit zulässig. Die Freigabe gibt Umzugsdienstleistern die Sicherheit, dass Zypern seine schnelle „Business Facilitation Unit“ für Fachkräfte aus Drittstaaten mindestens bis 2026 beibehält.
Multinationale Unternehmen mit großen Expat-Gruppen sollten jedoch mit moderaten Gebührenerhöhungen rechnen: Der Gesetzentwurf sieht vor, die Bearbeitungsgebühren für Kündigungsbescheinigungen von 70 auf 85 Euro anzuheben und ab dem 1. Juli 2026 eine Gebühr von 50 Euro für die Ausstellung biometrischer Karten einzuführen.
Für Arbeitgeber, die innerbetriebliche Versetzungen organisieren, bedeutet der Haushalt kürzere Bearbeitungszeiten: Das Standesamt wird 45 neue Sachbearbeiter einstellen und eine eigene E-Plattform für Meldungen von entsandten Arbeitnehmern einrichten. Ein Pilot-API wird die neuen Karten mit der Gehaltsdatenbank des Arbeitsministeriums verknüpfen, sodass Personalabteilungen den Arbeitsgenehmigungsstatus in Echtzeit überprüfen können.
Die Kommission wies zwar auf einen Ausgabenanstieg von 6,5 % hin, der die Nettokostengrenzen gefährden könnte, bewertete die Migrationsausgaben jedoch als „strukturell und einmalig“ und somit zulässig. Die Freigabe gibt Umzugsdienstleistern die Sicherheit, dass Zypern seine schnelle „Business Facilitation Unit“ für Fachkräfte aus Drittstaaten mindestens bis 2026 beibehält.
Multinationale Unternehmen mit großen Expat-Gruppen sollten jedoch mit moderaten Gebührenerhöhungen rechnen: Der Gesetzentwurf sieht vor, die Bearbeitungsgebühren für Kündigungsbescheinigungen von 70 auf 85 Euro anzuheben und ab dem 1. Juli 2026 eine Gebühr von 50 Euro für die Ausstellung biometrischer Karten einzuführen.
Quelle: CBN Business News
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